Wangen a. A.
Jetzt sind am «nomen est omen» die künstlerischen Hubers dran

Am Freitag beginnt zum sechsten Mal das Festival «nomen est omen». Diesmal sind Kunst- und Kulturschaffende alle mit dem Namen Huber beteiligt.

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Am Festival «nomen est omen» sind auch Werke von Gianni Vasari zu sehen. (Archiv)

Am Festival «nomen est omen» sind auch Werke von Gianni Vasari zu sehen. (Archiv)

EOS 40D

Nach Hutter, Wi(e)dmer, Dimitri, Müller und Roth geht es bei der sechsten Austragung des Festival «nomen est omen» wieder um Kunst- und Kulturschaffende mit dem gleichen Nachnamen. Diesmal steht der Name Huber im Mittelpunkt. Los geht es am Freitag mit der Eröffnung. Gemeindepräsident Fritz Scheidegger, gleichzeitig Präsident des Trägervereins, wird im Restaurant Stadtgarten die Besucher begrüssen. Als Gast anwesend sein wird der Kulturchef des Kantons Bern, Hans Ulrich Glarner. An der Eröffnung können die Kunstschaffenden der diesjährigen Austragung persönlich getroffen werden.

Erneut stehen dieses Jahr Holzskulpturen und Malerei im Vordergrund des Festivals: Mit Holz, aber nicht nur, arbeitet der Bieler Künstler Gianni Vasari (eigentl. Hans Huber). Seine Arbeiten sind im Schlossgarten und im Schlosskeller zu sehen. Am gleichen Ort zeigt das Duo Ismael Huber und Samuel Kuhlmann, dass ihr Atelier nicht nur Möbel herstellt, sondern dass Holz in Kunstwerke verwandelt werden. Nach seiner Pensionierung als Anwalt hat der 2009 verstorbene Heinz Huber begonnen, Holzskulpturen herzustellen. Einige davon sind im Städtchen zu sehen.

Malerei gibt es dieses Jahr von der Huttwilerin Rosmarie Huber im Schmitz-Keller sowie von Verena Huber in der Städtligalerie. Eine besondere Ausstellung findet im «Bütschlihuus» statt: Fotograf Dersu Huber hat 30 Frauen aus Wangen an der Aare porträtiert. Daraus ist nicht nur ein Fotokatalog entstanden, sondern auch eine einzigartige Momentaufnahme des Städtchens. Die Fotografien sind zusammen mit anderen Arbeiten von Dersu Huber ausgestellt. Der daraus entstandene Bildband wird am Sonntag, 19. August 2018 um 11 Uhr im «Bütschlihuus» durch Isabella Ziegler, Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Wangen a. A. vorgestellt.

Musik und Figurentheater

Neben den Ausstellungen der Kunstschaffenden, die jeweils am Wochenende in verschiedenen Lokalitäten des Städtchens geöffnet sind, werden auch wieder ausgewählte Veranstaltungen Fixpunkte im Programm setzen: Am Sonntag, 26. August, wird Cellist Ambrosius Huber in der Reformierten Kirche zu Gast sein und um 17 Uhr ein stimmungsvolles Konzert geben. Am Sonntag, 2. September, wird Michael Huber gleich zwei Mal das Figurentheater «Joggeli wott nid...» zum Besten geben (um 15.30 und 17 Uhr im Kellertheater).

Am gleichen Tag findet im Hotel Krone der bereits zur Tradition gewordene Festivalbrunch statt. Wer sich in unvergleichlicher Umgebung kulinarisch verwöhnen lassen möchte, reserviert am besten einen Platz (ab 10 Uhr, Anmeldung: Tel. 032 631 70 70, hotel@krone-wangen.ch).

Beendet wird das Festival am Sonntag, 9. September 2018 um 18 Uhr, im Hotel Krone mit einem grossen Schlussfest undt Musik von Cornelia Huber mit Luzi. (mgt)

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