Die Oltner sind deutlich häufiger mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs als die Solothurner, die haben allerdings auch öfter am Arbeitsplatz einen Parkplatz zur Verfügung als die Oltner. Das sind zwei spezifische Erkenntnisse aus der Auswertung der neusten Erhebung zum Mobilitätsverhalten. Grundsätzlich unterscheidet es sich im Kanton Solothurn nur unwesentlich vom schweizerischen Durchschnitt.

Auffallend: Eigentlich bewegen wir uns recht langsam fort: Wer im Kanton Solothurn lebt, legt täglich durchschnittlich 37,5 Kilometer im Verkehr zurück, sei es auf der Strasse oder der Schiene. Dafür werden durchschnittlich 78 Minuten benötigt. Das heisst: Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei weniger als 30 Stundenkilometern, und das, obwohl weniger als 10 Prozent der ganzen Kilometerleistung mit dem Velo oder zu Fuss erbracht werden. Rund zwei Drittel der mittleren Tagesdistanz werden mit dem Auto oder Motorrad zurückgelegt, etwa ein Viertel mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Solothurner sind ein Volk von Pendlern, der Anteil des Pendlerverkehrs liegt im Kanton Solothurn über dem schweizerischen Mittel. Allerdings ist man auch hier länger und weiter in der Freizeit unterwegs als auf dem Weg zur Arbeit oder zu einer Ausbildungsstätte: Der Freizeitverkehr macht 38 Prozent (Schweiz (44), der Pendlerverkehr 34 Prozent (29) aus. Signifikant sind die Abweichungen bei den Pendeldistanzen: Sie sind für Solothurner mit durchschnittlich 11 Kilometern länger als im Landesmittel (unter 9 Kilometer), während die Freizeitfahrten mit 14 gegenüber 16 Kilometern kürzer sind.

Die ausführlichen Ergebnisse der Solothurner Befragen finden Sie hier.