Regierung
Ja zur internationalen Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Der Solothurner Regierungsrat unterstützt im Grundsatz die Bestrebungen des Bundes, international ausgerichtete Massnahmen und Vorhaben der Berufsbildungs-Zusammenarbeit zu fördern.

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Die Massnahmen sollen «zur Stärkung des schweizerischen Berufsbildungssystems beitragen».

Die Massnahmen sollen «zur Stärkung des schweizerischen Berufsbildungssystems beitragen».

Keystone

Das schweizerische Berufsbildungssystem bildet eine zentrale Grundlage unserer Wirtschaft, welche sich in einem international vernetzten Raum bewegt. Diese Internationalisierung wirkt sich auch auf den Berufsbildungsbereich aus. Zunehmend gibt es im Ausland Bestrebungen, vom «Königsweg Berufsbildung nach Schweizer Modell» zu lernen.

Entsprechend unterstützt der Regierungsrat, wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) schreibt, die vom Bund vorgeschlagene Teilrevision der Berufsbildungsverordnung, auch international ausgerichtete Massnahmen und Vorhaben der Berufs­bildungszusammenarbeit zu fördern. Die Verordnungsänderung hält fest, dass solche Massnahmen «zur Stärkung des schweizerischen Berufsbildungssystems beitragen» sollen.

«Aus Sicht des Regierungsrates ist das wichtig, weil sonst das Risiko besteht, dass mit dem Export des Berufsbildungssystems auch Arbeitsplätze verlagert werden oder dass die Ausbildungsqualität leiden könnte», heisst es in einer Mitteilung. (mgt)