Rekord-Leistung
Ironman-Siegerin Daniela Ryf über ihre weiteren Ziele

Nach dem grandiosen Ironman-Sieg, bei dem die Triathletin Daniela Ryf eine Rekord-Leistung ablegte, ist sie am Freitagmorgen glücklich und unter grossem Applaus in der Schweiz angekommen.

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Der Empfang, der Daniela Ryf bereitet wurde, war laut und fröhlich, trotz der frühen Morgenstunden. Glücklich und entspannt kam sie gegen 6 Uhr am Zürcher Flughafen an.

«Es ist ein unglaubliches Gefühl und natürlich mega schön wieder in der Schweiz zu sein. So ein Empfang ist super schön. Ich war ja nun doch eine Weile weg», so die WM-Titelverteidigerin und neue Strecken-Rekordhalterin des Ironman auf Hawaii gegenüber Tele M1. «Es war eine super Zeit und natürlich ist ein solches Rennen eine super Erfahrung. Nun bin ich aber mega Happy wieder zurück zu kommen».

Die Tage nach dem Ironman verbrachte die 29-jährige Solothurnerin in Hawaii, um sich noch etwas zu erholen. Mit ihren Supportern und Kollegen schnorchelte sie mit Rochen und unternahm Helikoptertouren.

Daniela Ryf war an der Ironman-WM auf Hawaii erneut eine Klasse für sich und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich
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Für die 180 km lange Radstrecke benötigte sie 4:52:26 Stunden.
In der Wechselzone
Daniela Ryf war eine Klasse für sich und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.
Den Marathon absolvierte sie in persönlicher Bestzeit von 2:56:52 Stunden.
So feiert eine Siegerin
Die Solothurnerin feiert mit den Zuschauern
Daniela Ryf: Guter Dinge vor dem Start.

Daniela Ryf war an der Ironman-WM auf Hawaii erneut eine Klasse für sich und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich

KEYSTONE/AP/MARK J. TERRILL

Auf die Frage von Adrian Remund, wie es nun weitergehe und welche Ziele in der Zukunft warten, erklärt die zweifache Ironman- Gewinnerin: «Es gibt immer wieder neue Ziele. Im Moment geniesse ich einfach das ich das erreicht habe. Aber ich werde bald mit meinem Coach zusammensitzen und für nächstes Jahr neue Ziele festsetzen.» Es sei wichtig sich immer wieder weiterzuentwickeln wollen. Das Maximum habe sie noch nicht aus sich herausgeholt.

Nach dem Rennen habe sie sich auch mit Natascha Badmann getroffen, die den Ironman schon sechs Mal gewonnen hat. Auf die Frage des Reportes, ob es ein Ziel von Ryf sei, Badmann irgendwann ein- oder gar überholen zu wollen, entgegnet sie: «Es wäre dumm möglichst oft gewinnen und sie überholen zu wollen. Ich möchte aus jedem Rennen eine neue Erfahrung herausholen». Sie werde bestimmt noch einige Male in Hawaii starten und diese Rennen wolle sie geniessen und aus jedem Rennen etwas Neues zu kreieren.

Daniela Ryf hatte den Ironman auf Hawaii, eines der härtesten Rennen der Welt, mit der Rekordzeit von 8:46:46 Stunden absolviert. In allen drei Disziplinen glänzte sie mit Spitzenzeiten. Die zweitplazierte, und dreifache Weltmeisterin, Mirinda Carfrae kam über 23 Minuten später ins Ziel. (coh)