Astag Solothurn
Interessen vereint geltend machen

Die Solothurner Politik soll in die Ausarbeitung der kantonalen Strassenprojekte eingebunden werden, ohne dabei destruktive Verhinderungspolitik zu betreiben.

Drucken
Teilen
SVP-Nationalrat Christian Imark, Präsident der Astag-Kantonalsektion.

SVP-Nationalrat Christian Imark, Präsident der Astag-Kantonalsektion.

Zur Verfügung gestellt

Mit einem Ausblick auf die Initiative für eine faire Verkehrsfinanzierung, über die das Stimmvolk am 5. Juni abstimmt, eröffnete Astag-Präsident Christian Imark die Generalversammlung in Balsthal. Der Nutzfahrzeugverband wolle zusammen mit der neu gegründeten Gemeinschaft «Strasse Solothurn» den Einfluss von rund 53'000 Mitgliedern und 400 KMU des Kantons auf die Politik bündeln.

Gemeinsam werde von der Solothurner Politik verlangt, «in die Ausarbeitung der kantonalen Strassenprojekte eingebunden» zu werden, unterstrich Präsident Imark in seinem Jahresbericht.

«Wir möchten mit dieser Interessen-Organisation keine destruktive Verhinderungspolitik betreiben, sondern sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und unsere gemeinsamen Interessen konstruktiv und in einer frühen Phase der Planung einzubringen.»

Für die Berufsbildung betreibe die Astag schweizweit einen immensen Aufwand, so Imark. Die jährlich 5'500 fehlenden Strassentransportfachleute müssten mindestens teilweise kompensiert werden können, damit die Versorgung der Schweiz mit Gütern auch in Zukunft gesichert bleibe.

An der von diversen Gästen besuchten Versammlung referierte ein Vertreter des Nutzfahrzeugherstellers Scania über den immensen technischen Fortschritt. Heutige Lastwagen seien so sauber, dass sie mit ihren Partikelfiltern in Städten sogar zur Verbesserung der Luft beitragen könnten, hiess es. Im Anschluss erfreuten sich die Anwesenden unter anderem am Auftritt des Komikers Michael Elsener. (mgt)