Interaktive Karten
Mediengesetz, Stempelsteuer, Tabakwerbeverbot: So hat Ihre Solothurner Gemeinde abgestimmt

Dreimal Nein und einmal Ja, so das Verdikt der Solothurner Stimmberechtigten zu den nationalen Vorlagen. Es deckt sich mit den schweizweiten Resultaten. Wie Ihre Wohngemeinde abgestimmt hat, zeigen wir Ihnen in der interaktiven Karte.

Béatrice Beyeler und Stefan Trachsel
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Das Mediengesetz hatte im Kanton Solothurn einen schweren Stand: Einzig in der Stadt Solothurn und in der Kleinstgemeinde Kammersrohr fand die Vorlage eine unterstützende Mehrheit. In Olten fiel das Resultat mit 2845 Ja- und Nein-Stimmen unentschieden aus.

In den anderen 104 Gemeinden wurde das Medienpaket – wie in der ganzen Schweiz – bachab geschickt. Und das teils deutlich, so etwa in Mümliswil-Ramiswil mit 69,6 Prozent Nein-Stimmen.

Die steuergünstigen Gemeinden

Grossmehrheitlich einig waren sich die Solothurner Stimmberechtigten auch bei der Abstimmung zur Abschaffung der Stempelsteuer. Diese wurde fast überall abgelehnt.

Einzig in den beiden steuergünstigen Gemeinden Kammersrohr und Feldbrunnen-St.Niklaus wurde die Vorlage nicht abgeschmettert: In Kammersrohr fiel das Resultat – bei je 9 Ja- und Nein-Stimmen – unentschieden aus und in Feldbrunnen-St.Niklaus wurde die Abschaffung der Emissionsabgabe mit 57,1 Prozent Ja-Anteil befürwortet.

Von der eindeutigen zur abwechslungsreichen Karte

Deutlich das Verdikt der Solothurnerinnen und Solothurner beim Tierversuchsverbot: Die Vorlage blieb im Kanton chancenlos und wurde in jeder Gemeinde abgelehnt.

Ein abwechslungsreicheres Bild zeigt sich dagegen bei der Abstimmung zum Tabakwerbeverbot: In und rund um die Städte Solothurn und Olten fand die Vorlage eine Mehrheit. Ebenso in einzelnen Gemeinden im Schwarzbubenland. Die Mehrheit der Stimmberechtigten in der Region Grenchen, im Gäu und im Thal wollten von diesem Verbot hingegen nichts wissen.

Kantonsweit resultierte aber schliesslich mit 50,52 Prozent ein knappes Ja. Auch schweizweit wurde das Tabakwerbeverbot als einzige der vier nationalen Vorlagen angenommen

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