Sie wollen gemeinsam im Dienste von Menschen mit Behinderung stehen: Insos Solothurn ist eine Sektion des nationalen Verbands der Institutionen für Menschen mit Behinderung. Insos vertritt die Interessen der im Kanton Solothurn tätigen Institutionen, welche Menschen mit Behinderung Arbeit, eine Tagesstruktur sowie ein Zuhause bieten.

An der jährlichen Mitgliederversammlung informierte der Verband im Theresiahaus über seine Tätigkeiten und Projekte. Rund 30 Mitglieder sowie ein Dutzend Gäste waren zur Versammlung erschienen. Die ordentlichen Geschäfte waren rasch erledigt. Der Bericht der Präsidentin Dagmar Domenig und der Finanzbericht wurden einstimmig genehmigt und dem Vorstand mit Applaus die Decharge erteilt.

Einstimmig wurden Andreas Schmid und Thomas Suter neu in den Vorstand gewählt. Diskussionslos genehmigten die Mitglieder auch die Umwandlung eines Darlehens von 5000 Franken an den Verein HeimArt in eine Schenkung. «HeimArt verkauft mit grossem Erfolg im Laden am Stalden in Solothurn Produkte, die in den Ateliers verschiedener Institutionen hergestellt werden», erklärte Insos-Vizepräsident Stephan Oberli. «Das Darlehen diente der Anstossfinanzierung und Insos bekräftigt mit dem Verzicht die Wertschätzung für die Arbeit, die geleistet wird.» Als Vertreter des kantonalen Amts für soziale Sicherheit (ASO) lobte Christian Bachmann die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Kantons mit dem Insos-Institutionen.

Bachmann informierte über die Einführung eines neuen Erfassungssystems für den individuellen Betreuungsbedarf. Zum Abschluss der Versammlung wurde Patrick Marti, Leiter der Grenchner Wohn- und Tagesstätte Rodania, nach 16 Jahren im Vorstand verabschiedet. In seiner Laudatio lobte Vizepräsident Stephan Oberli die menschlichen Qualitäten und die beneidenswerte Energie, mit der Marti Insos in seiner heutigen Form mitgeprägt hat. Marti ist auch einer der Gründer und der heutige Präsident des Vereins «HeimArt». (hps)