In vielen Schweizer Städten und Gemeinden gehören die Carvelos von carvelo2go bereits zum Stadtbild: Familien bringen damit ihre Kinder zur Krippe, Berufstätige ihre Pakete zur Post und wieder andere transportieren damit ihre wöchentlichen Grosseinkäufe. Die Carvelos eignen sich perfekt für Transporte aller Art. Sie entlasten die Umwelt, sparen Platz, fördern die Bewegung und machen Spass.

Wer von diesen Vorteilen profitieren will, sich aber kein eigenes Cargo-Bike anschaffen möchte, kann dies ab Freitag auch in Grenchen, Olten und Solothurn tun. Nach einer einmaligen und kostenlosen Registrierung auf www.carvelo2go.ch kann ein solches über die Sharing-Plattform carvelo2go der Mobilitätsakademie AG des TCS und des Förderfonds Engagement Migros zum günstigen Stundentarif gemietet werden. 

Neues Mobilitätsangebot

Die TCS Sektion Solothurn fördert das Angebot mit einem Sponsoring von sechs Carvelos. Für Georges Heri, Geschäftsführer der TCS Sektion Solothurn, ergänzt carvelo2go das Mobilitätsangebot im Kanton perfekt: «Als Mobilitätsclub wollen wir unseren Mitgliedern eine neue Form der Mobilität anbieten, die Bewegung und Spass bringt. Dank carvelo2go können die Solothurnerinnen und Solothurner schwere Lasten bequem nach Hause direkt vor die Haustür transportieren. Auch das lokale Gewerbe kann von dem Angebot profitieren.»

Ein weiteres Carvelo wird von der TCS Camping AG gesponsert und auf dem lokalen Campingplatz in Solothurn zur Miete angeboten. Die Mobilitätsakademie als Initiantin des Angebots freut sich, carvelo2go gleich in drei neuen Städten lancieren zu dürfen. «Carvelos entlasten den Stadtverkehr», so Dr. Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie, «und sind Erwachsene oder Kinder erstmal vom Lastenvelovirus infiziert, wollen sie immer seltener zurück auf den Vorder- oder Rücksitz eines Automobils. Elektrisch Lastenvelofahren macht einen Riesenspass, bietet viel Flexibilität und hält fit.»

Auf Zustimmung stösst das Angebot auch bei so!mobil, dem Programm zur Förderung einer effizienten und nachhaltigen Mobilität im Kanton Solothurn, das das Angebot daher kommunikativ unterstützt.

Cafés als carvelo2go-Hosts

Das Sharing-Angebot funktioniert denkbar einfach und basiert auf der Verankerung im Quartier. Kleinbetriebe wie Quartierläden, Bäckereien, Cafés oder Restaurants übernehmen die Rolle eines sogenannten Hosts. In ihrer Funktion als Abgabestelle übergeben sie den Nutzerinnen und Nutzern den Schlüssel und den Akku des Carvelos. Als Gegenleistung können die Hosts das Bike kostenlos für eigene Fahrten einsetzen. Wer ein Carvelo nutzen will, reserviert dieses über die Website www.carvelo2go.ch oder über die gleichnamige App.

Die Preise für die Miete sollen möglichst breite Bevölkerungsgruppen ansprechen. Die Buchungsgebühr beträgt 5 Franken, danach bezahlt man 2 Franken pro Stunde. In der Nacht zwischen 22 bis 8 Uhr entfällt der Stundentarif. Mit einer TCS-Mitgliedschaft oder einem carvelo2go-Halbtax-Abo à 90 Franken halbieren sich alle Mieten. In Grenchen, Olten und Solothurn werden die Carvelos von sieben verschiedenen Kleinbetrieben verwaltet: