Braunviehzuchtverein Solothurn

In Oensingen wurden Kühe und Züchter ausgezeichnet

Von links: Beda Meier, Präsident Braunviehzuchtverein Solothurn, Daniel Studer aus Nunningen, der die Glocke von Braunvieh Schweiz erhielt, und Lucas Casanova, Braunvieh Schweiz.

Von links: Beda Meier, Präsident Braunviehzuchtverein Solothurn, Daniel Studer aus Nunningen, der die Glocke von Braunvieh Schweiz erhielt, und Lucas Casanova, Braunvieh Schweiz.

Der Braunviehzuchtverein Solothurn lud zur diesjährigen Vereinsversammlung. Dort wurden Züchter nicht nur für besonders hohe Milchleistung ihrer Tiere, sondern auch für deren Lebensleistungen ausgezeichnet.

Am 7. März begrüsste der Vorstand des Braunviehzuchtvereins Solothurn die Mitglieder und Gäste des Vereins im Restaurant Rössli in Oensingen zur Vereinsversammlung. Beda Meier nahm als Präsident und Verbindungsperson einen Rückblick auf ein ruhiges Vereinsjahr. Das Highlight war die Teilnahme einiger Züchter an der BRUNA – der nationalen Braunviehmesse – in Zug.

Die Milchleistung der Solothurner Braunviehtiere betrug im vergangenen Jahr im Schnitt 7208 Kilogramm Milch bei 4.09 Prozent Fett und 3.39 Prozent Eiweiss. An der Versammlung wurden Züchter nicht nur für besonders hohe Milchleistung ihrer Tiere, sondern auch für deren Lebensleistungen ausgezeichnet. So erbrachten 12 Kühe eine Lebensleistung von 70'000 Kilogramm Milch.

Die Kuh Cäsar Kroetli von Schmidig Alfred aus Grenchen und Gardan Cora von Brun Erich aus Bärschwil wurden für 85'000 Kilogramm Milch ausgezeichnet. Studer Daniel aus Nunningen konnte mit der Kuh Silva für 100'000 Kilogramm Milch die Glocke von Braunvieh Schweiz entgegennehmen. 

Ehrungen für Engagement

Zwei Betriebe haben in diesem Jahr die Kriterien für die Betriebsmanagementliste erfüllt. Die Urkunden konnten an Hänggi Paul aus Grindel und an Albin Sandro von Kleinlützel überreicht werden. Ebenfalls eine wirtschaftlich hochstehende Leistung erbrachte die Kuh Alibaba Jubile von Matzendörfer Züchter Schöni Ueli mit 10 105 Kilogramm Milch und einer durchschnittlichen Serviceperiode von 70 Tagen.

4 Milchkontrolleure wurden für 10 Jahre Tätigkeit im Namen der braunen Kuh geehrt: Staufer Beat, Ingold Elisabeth, Seiler Fritz und Gerber Fritz. Der Präsident bedankte sich für ihr Engagement, welches in der heuten Zeit nicht selbstverständlich sei. So gestalte sich die Besetzung der Stellen als Milchwäger oft sehr schwierig. Werner Walter, Präsident des solothurnischen Fleckviehzuchtverbandes, lud im Anschluss zur Teilnahme an der Eliteschau vom 3. November in Mümliswil ein. (MGT)

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