Solothurner Spitäler AG
In der Kinder- und Jugendpsychiatrie kommts zum Chefarztwechsel

Daniel Barth, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie bei den Psychiatrischen Dienste der Solothurner Spitäler AG, tritt per Ende März 2013 in den Vorruhestand. Seine Nachfolgerin wird Barbara Wendel.

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Daniel Barth geht, Barbara Wendel übernimmt.

Daniel Barth geht, Barbara Wendel übernimmt.

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25 Jahre lang war Daniel Barth Chefarzt im Departement der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Jetzt hat er sich entschieden, per Ende März 2013 in den Vorruhestand zu treten. Wie die Solothurner Spitäler AG (soH) am Montag mitteilt, zieht er sich aber nicht aus dem Berufsleben zurück. Barth wird weiterhin teilzeitlich als freier Kinder- und Jugendpsychiater tätig sein.

Als Nachfolgerin von Barth wurde in einem Berufungsverfahren Barbara Wendel einstimmig gewählt. Wendel ist seit 2002 Leitende Ärztin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) und Stv. Chefärztin. «Dank ihrer fundierten Ausbildung und ihrer langjährigen, vielfältigen Berufserfahrung wird sie auch weiterhin für die Kontinuität und die Weiterentwicklung einer qualitativ hochstehenden Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kanton sorgen», so die soH.

Geprägt und gefördert

Zum abtretenden Daniel Barth schreibt die soH, dass er den Aufbau und die Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kanton massgeblich geprägt und gefördert habe. «Das Wohl der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien stand für ihn dabei stets im Vordergrund. Er hat sich erfolgreich für die Verbesserung der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung und den Aufbau eines kompetenten Fachteams eingesetzt.»

Ein ganz besonderes Anliegen sei für Barth der Abbau von Vorurteilen gegenüber psychischen Krankheiten gewesen.

Vier Ambulatorien

Daniel Barth hatte 1987 als neuer Chefarzt die kinderpsychiatrische Station mit interner Heimschule im Gotthelf-Haus und kaum eine Handvoll Mitarbeitende übernommen. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kanton mit stetig wachsenden Behandlungszahlen.

«Heute blickt die Solothurner Spitäler AG nicht ohne Stolz auf ihr aktuelles kinder- und jugendpsychiatrisches Angebot», schreibt die soH. Es beinhaltet als wichtige Basis die vier effizient arbeitenden Ambulatorien in Grenchen, Solothurn, Balsthal und Olten. Stationär erfolgen die Behandlungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik in Solothurn. Hinzu komme der weit über die Kantonsgrenzen hinaus anerkannte Fachbereich Kinder- und Jugendforensik. «Damit besteht im Einzugsgebiet der Solothurner Spitäler AG ein solider Versorgungsstandard, dem das Wirken von Daniel Barth zugrunde liegt und grossen Respekt und Anerkennung verdient». (ldu)

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