Shopping
In der Altjahreswoche wird neues gekauft statt Geschenke umgetauscht

Weihnachten ist vorüber, die Schulferien haben begonnen. Viel Zeit ist vorhanden, um zu shoppen. In der Region sind derzeit die Geschäfte mit Kunden gefüllt.

Drucken
Teilen

«Wir haben zurzeit sehr viel zu tun», sagt Barbara Müller, Filialleiterin des Kleidergeschäfts Clochard in der Stadt Solothurn. Auch das Warenhaus Manor erwartet diese Woche viel Kundschaft, weil der Ausverkauf begonnen hat.

In anderen Geschäften ist der Andrang nach Weihnachten hingegen stark zurückgegangen. «Bei uns ist es sehr ruhig», sagt Gabi Maegli, Geschäftsinhaberin der Bijouterie Maegli in Grenchen. «Bei dem schönen Wetter sind wohl alle auf den Skiern», vermutet sie.

Auch die Dropa Drogerie Siegrist in Oensingen bemerkt einen Rückgang an Kunden. «Man merkt, dass Ferien sind», so Nicole Sieber, stellvertretende Geschäftsführerin. Es sei nicht extrem viel los. Im «Chicorée» in Grenchen merkt man hingegen, dass die Leute mehr Zeit haben, um einzukaufen.

Weniger umgetauschte Ware

Die befragten Geschäfte verzeichnen nicht viele Umtausche. Manor-Mediensprecherin Elle Steinbrecher erklärt, dass die Zahlen der Umtauschaktionen bereits seit einigen Jahren rückläufig seien. Viele Schenkende scheinen das Problem auch gerne zu umgehen. «Bei uns wurden sehr viele Gutscheine gekauft», erklärt Nicole Sieber. Dies bestätigt auch Chicorée Grenchen.

Und Gabi Maegli erklärt, dass man in der Bijouterie eine Stammkundschaft habe. «Wir können somit gut auf unsere Kunden eingehen und den Männern das Richtige für ihre Frauen mitgeben», so Maegli lachend.