Kinder- und Jugendpsychiatrie

In Bern und Basel stehen 20 Betten für junge Notfälle aus Solothurn zur Verfügung

Neu sind die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern und die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel für verschiedene Leistungsfelder zuständig. (Symbolbild)

Neu sind die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern und die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel für verschiedene Leistungsfelder zuständig. (Symbolbild)

Die Solothurner Spitäler AG hat per Ende 2020 den Leistungsauftrag Kinder- und Jugendpsychiatrie an den Kanton zurückgegeben. Damit die Solothurner Patientinnen und Patienten lückenlos Zugang zu einem stationären Angebot haben, ergänzt der Kanton Solothurn bereits jetzt seine Spitalliste.

Der Entscheid sorgte für Kritik: Die Solothurner Spitäler AG (soH) schliesst ihre stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie per Ende Jahr. Kinder und Jugendliche würden künftig ausserkantonal betreut, hiess es. Nun hat der Kanton seine Spitalliste angepasst.

Hier werden Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen künftig behandelt: Zuständig sind ab 1. Juli die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern und die Universitären Psychiatrischen der Kliniken Basel für «Grundversorgung, schwere Essstörungen, Suchtbehandlungen sowie Behandlungen psychiatrischer Störungen bei kognitiver oder körperlicher Behinderung», heisst es in einer Mitteilung.

Das Universitätskinderspital beider Basel erhält den Leistungsauftrag für «Grundversorgung und schwere Essstörungen». Insgesamt stünden hiesigen Kindern und Jugendlichen 20 Betten zu Verfügung. Für die Versorgung im Notfall sei die soH zuständig – innert 72 Stunden sollen die jungen Patientinnen und Patienten in eine ausserkantonale Klinik verlegt werden. (szr)

Meistgesehen

Artboard 1