Wegen Frankenstärke

Im Stahlwerk Gerlafingen kommt es zu 10 Entlassungen

Ursprünglich angekündet wurde die Streichung von 25 Stellen.

Ursprünglich angekündet wurde die Streichung von 25 Stellen.

Jetzt ist bekannt, wie der angekündigte Stellenabbau im Stahlwerk Gerlafingen vollzogen wird. Es kommt zu 10 Entlassungen und zu 8 Änderungskündigungen.

Das erläutert Linda Krenn, Sprecherin der Stahl Gerlafingen AG, auf Anfrage. Im letzteren Fall werde den Betroffenen Jobs in anderen Funktionen angeboten. Im Weiteren trenne man sich von 6 Temporärangestellten und 4 demnächst frei werdende Arbeitsplätze würden nicht mehr besetzt. Insgesamt baut das Stahlwerk so 28,3 Stellen ab.

Ursprünglich angekündigt wurde die Streichung von 25 Stellen. 60 Prozent davon fallen, so Krenn, auf den Verwaltungs- und Kaderbereich, 40 Prozent auf die Bereiche Produktion und Instandhaltung.

Aktuell beschäftigt das Stahlwerk 514 Mitarbeitende (umgerechnet 503 Vollzeitstellen). Das zum italienischen Stahlkonzern Beltrame gehörende Stahlwerk begründet die Massnahmen mit dem Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben.

Dies habe zu sofortigen Preissenkungen bei allen Produkten geführt. Die Kosten müssten «zwingend reduziert werden». Noch keine Angaben gibt es zu möglichen temporären Lohnkürzungen. Erste Gespräche seien mit den Personalkommissionen geführt worden, die nächste Woche fortgeführt werden, erklärt Krenn. (FS)

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