69,528 Millionen Franken darf der Öffentliche Verkehr den Kanton Solothurn in den nächsten zwei Jahren insgesamt kosten, wenn es nach dem Willen des Regierungsrates geht. Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) folgt diesem Antrag einstimmig, wie aus einem Communiqué hervorgeht.

Mit diesem Globalbudget werde die Forderung des Massnahmenplans 2014 nach einer Plafonierung der Ausgaben für den ÖV eingehalten.

Gleichviel Geld – besseres Angebot

Trotz dieser Plafonierung hätten einige Angebotsanpassungen und -erweiterungen ins Globalbudget 2018/19 aufgenommen werden können.

«Dank guter Offertverhandlungen, einer grösseren Nachfrage sowie Tarifmassnahmen fielen die Abgeltungen an die Transportunternehmen in der laufenden Globalbudgetperiode tiefer aus als ursprünglich budgetiert», schreibt die Kommission. Dieses Geld werde nun anders eingesetzt.

Hervorzuheben sind hier für die Kommission der Ausbau der S-Bahn Aargau-Solothurn, welche der Region Olten ein wesentlich attraktiveres Angebot bringen wird sowie die Busoptimierung Olten Gösgen Gäu.

Neuer Präsident

An ihrer ersten, konstituierenden Sitzung der neuen Legislatur hat die UMBAWIKO zudem einen neuen Präsidenten gewählt: Hugo Schumacher (SVP, Luterbach) führt die Kommission für die Amtsperiode 2017-2021. Als Vizepräsident amtet Fabian Müller (SP, Balsthal).