Arbeitslosenquote
Im Kanton Solothurn waren im März 4'450 Personen arbeitslos

Im Vergleich zum letzten Monat ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent auf 3,1 Prozent zurückgegangen. Damit waren 4'450 Personen ohne Arbeit. Der Rückgang ist saisonal bedingt.

Franz Schaible
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Die Arbeitslosigkeit im Kanton Solothurn ist zurückgegangen.

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Solothurn ist zurückgegangen.

KEYSTONE

4450 Männer und Frauen waren Ende März bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet. Dies sind gegenüber dem Vormonat 104 Betroffene weniger, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit bekannt gab. Die Arbeitslosenquote sank von 3,2 auf 3,1 Prozent.

Damit ist die Situation auf dem Solothurner Arbeitsmarkt weiterhin besser als in der Gesamtschweiz. Dort ging die Quote von 3,7 auf 3,6 Prozent zurück. Sowohl auf kantonaler wie nationaler Ebene wird der Rückgang der Arbeitslosigkeit saisonal begründet. Insbesondere ist das sichtbar im Baugewerbe, weil die Bautätigkeit im März witterungsbedingt jeweils anzieht.

Die Auswirkungen des starken Frankens auf die Solothurner Exportwirtschaft zeigt sich im Langfristvergleich. Gegenüber Ende März 2015 ist die Zahl der Menschen ohne Arbeit um 20 Prozent angestiegen, so stark wie in keinem anderen Kanton. Schweizweit betrug das Plus «nur» 7 Prozent.

Kurzarbeit steigt

Zwar ist die Arbeitslosigkeit jetzt zwei Monate in Folge leicht gesunken. Trotzdem gibt es keine Entwarnung. In den folgenden Monaten ist mit einer Seitwärtsbewegung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. Die vorsichtige Beurteilung lässt sich auch mit der Entwicklung der Kurzarbeit begründen.

Im März haben sich 30 (Vormonat: 23) Firmen mit 464 (224) voraussichtlich betroffenen Arbeitsplätzen für die Massnahme angemeldet. Und es gibt auch keine einheitliche kantonale Entwicklung. Die Spanne der Arbeitslosenquote ist gross und reicht von 2,8 Prozent in der Region Thierstein/Dorneck bis 4,6 Prozent in der Region Grenchen.