Bevölkerungsentwicklung
Im Kanton Solothurn leben mehr Senioren als Junge

Solothurn gehört zu denjenigen Kantonen, in denen der Anteil älterer Personen denjenigen der jungen Menschen bereits überschritten hat.

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Ende 2017 lebten 52'477 Menschen über 65 Jahren im Kanton. (Archiv)

Ende 2017 lebten 52'477 Menschen über 65 Jahren im Kanton. (Archiv)

Keystone

8'484'130 Einwohner wurden Ende 2017 in der Schweiz gezählt. Nach Kantonen betrachtet, verzeichneten im vergangenen Jahr einzig Neuenburg und das Tessin einen Bevölkerungsrückgang.

Im Kanton Solothurn wuchs die ständige Wohnbevölkerung im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent. Ende 2017 lebten hier um die 270'000, darunter 60'620 Ausländer, wie die definitiven Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Freitag zeigen.

Der Hauptgrund für den gebremsten Anstieg sieht das BFS in der rückläufigen Zuwanderung.

2555 Babys kamen in Solothurn lebend auf die Welt, 2444 Solothurnerinnen und Solothurner verstarben. Dass die Bevölkerung wuchs, ist auf die vielen Geburten bei der ausländischen Wohnbevölkerung zurückzuführen. Hier wurde 2017 ein Geburtenüberschuss von 581 registriert. Bei den Schweizern überwiegen hingegen die Todesfälle um 470.

Ein Plus für die Alten

Mittlerweile ist in der Schweiz jede fünfte Frau und jeder sechste Mann älter als 64 Jahre. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) dieser Senioren ist 80-jährig oder älter.

Solothurn ist einer von 9 Kantonen, in denen der Anteil älterer Personen denjenigen der jungen Menschen bereits überschritten hat. 52'477 Menschen sind über 65 Jahre alt. In der Kategorie 0 bis 19-Jährige werden 51'786 Personen gezählt.

(ldu/sda)

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