Wasserpreise Kanton Solothurn
Im Kanton Solothurn kostet das Wasser nicht überall gleich viel

Im Kanton Solothurn zahlt man je nach Wohnort bis zu 9 mal mehr für das Wasser als in anderen Gemeinden. Dies aufgrund der Anzahl Einwohner und den hohen Kosten für die Infrastruktur.

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Die Wasserpreise sind im Kanton Solothurn sehr unterschiedlich (Symbolbild)

Die Wasserpreise sind im Kanton Solothurn sehr unterschiedlich (Symbolbild)

Hanspeter Bärtschi

Die Verbrauchsgebühren für das Wasser im Kanton Solothurn bewegen sich zwischen 0.50 und 4.50 Franken pro Kubikmeter. Die grossen Differenzen zwischen den einzelnen Gemeinden hätten «unterschiedliche Gründe», wie das Regionaljournal SRF berichtet. In Nunningen beispielsweise ist die teure Infrastruktur Grund für die hohen Gebühren von 4.25 Franken pro Kubikmeter, erklärt Gemeindepräsident Kuno Gasser gegenüber dem Regionaljournal: «Wir müssen das Wasser von Zwingen hoch Pumpen.» Die kilometerlangen Wasserleitungen, die es dazu brauche, seien teuer. Deshalb müsse man «etwas mehr verlangen» als in anderen Gemeinden um die Kosten zu decken.

Einen weiteren Einfluss auf die Wassergebühren habe auch die Grösse einer Gemeinde. Denn je mehr Einwohner eine Gemeinde habe, desto billiger werde das Wasser für den Einzelnen. Die Kosten würden so «besser verteilt.» Dasselbe gelte auch für die Industrie. Weil diese «grosse Mengen Wasser beziehen, sinken die Gebühren für die einzelnen Haushalte», kommt das Regionaljournal zum Schluss. (mru)