Verschuldungsrisiko

Im Kanton Solothurn ist das Verschuldungsrisiko besonders hoch

Bei Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, ist das Verschuldungsrisiko besonders hoch.

Bei Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, ist das Verschuldungsrisiko besonders hoch.

Eine Rangliste der Kantone zeigt: Für Menschen im Kanton Solothurn ist das Verschuldungsrisiko besonders hoch. Solothurn bildet im schweizweiten Vergleich beinahe das Schlusslicht.

Ein stabiles Netzwerk, eine gute Ausbildung, ein höheres Alter oder ein Wohnsitz in der Innerschweiz schützen vor finanziellen Problemen. Dies ist das Ergebnis der Untersuchung "Radar 2013 - Konsum und Verschuldung" des Inkassounternehmens Intrum Justitia.

Unter anderem wurde eine Rangliste der Kantone und Städte zum Verschuldungsrisiko von Personen erstellt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Lebensform und Alter, wie Intrum Justitia am Dienstag mitteilte.

Das landesweit tiefste Verschuldungsrisiko hat laut Untersuchung, wer eine mittlere Berufsausbildung absolviert hat. Am höchsten ist das Verschuldungsrisiko bei Menschen mit handwerklichen Berufen oder wenn sie in der Gastronomie tätig sind.

Beim Ranking der Kantone schneiden Nidwalden, Zug und Obwalden besonders gut ab. Das Schlusslicht bildet Glarus, gefolgt von den Kantonen Freiburg und Solothurn.

Internet-Kauf wird nicht bezahlt

Beim Fünf-Jahres-Vergleich des Verschuldungsrisikos der Einwohnerinnen und Einwohner der grösseren Städte steht Winterthur besonders gut da. Es folgen Zürich, Bern, Schaffhausen und Neuchâtel. Die Negativliste führt Fribourg an, gefolgt von Biel, Lugano, La Chaux-de-Fonds, St. Gallen, Thun, Lausanne, Luzern, Chur und Basel.

Besonders in den Blick genommen hat die Untersuchung den Online-Handel. Hier sind es vor allem die unter 45-Jährigen, die via Internet kaufen, aber dann nicht bezahlen.

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