Vorsicht
Im Kanton Solothurn gilt erhöhte Waldbrandgefahr

Aufgrund der trockenen Witterung steigt auch im Kanton Solothurn die Gefahr von Waldbränden. Hauptursache dafür ist unachtsames oder fahrlässiges Verhalten im Wald. Die Polizei ruft daher die Bevölkerung auf, im Wald die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen zu beachten.

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Waldbrandgefahr steigt bereits Ende März.

Waldbrandgefahr steigt bereits Ende März.

Keystone

Es ist erst Ende März und doch ist es bereits viel zu trocken. So trocken, dass im Kanton Solothurn die Gefahr von Waldbränden gestiegen ist. Aufgrund der Einschätzung der kantonalen Fachstellen wird die Waldbrandgefahr inzwischen als erheblich eingestuft und die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Laut Kantonspolizei seien bisher im Kanton keine grösseren Brände verzeichnet worden. Damit dies so bleibt, empfiehlt die Polizei jedoch, folgende Vorsichtsmassnahmen zu beachten:

  1. Vorsicht im Umgang mit Raucherwaren: Werfen Sie im Wald keine Zigaretten oder Zündhölzer weg. Sie könnten einen Glimmbrand verursachen, welcher in der Folge auch noch nach Tagen einen Waldbrand verursachen kann.
  2. Entfachen Sie ein Feuer nur in bestehenden Feuerstellen: Lassen Sie das Feuer nie unbeobachtet und achten Sie darauf, dass kein Funkenwurf möglich ist (Wind beachten, Feuer nach dem Verlassen unbedingt mit Wasser löschen).
  3. Achten Sie darauf, wo Sie Ihr Fahrzeug parkieren: Die Hitze des Katalysators kann darunter liegendes, trockenes Laub entzünden und einen Brand auslösen.
  4. Werfen Sie keine Glasflaschen weg: Diese könnten sich durch Sonneneinstrahlung erhitzen und ebenfalls zu einem Brandausbruch im Wald führen.

Die Kantonspolizei weist in ihrer Mitteilung ebenfalls darauf hin, dass eine fahrlässige Brandverursachung strafrechtliche Konsequenzen haben kann und Schadenersatzforderungen nach sich ziehen könnte. (ldu)