Aareholz AG
Im Kanton braucht es keine zentrale Holz-Vermarktung mehr

Die Gesellschaft Aareholz AG, die in den letzten 10 Jahren die Vermarktung des Holzes aus den Solothurner Wäldern übernahm, wird aufgelöst. Grund: Die Forstbetriebe vermarkten sich wieder vermehrt selbst.

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Der Sturm Lothar verwüstete ganze Waldstücke. (Archiv)

Der Sturm Lothar verwüstete ganze Waldstücke. (Archiv)

Keystone

Der Entschluss fiel an der 10. und letzten Generalversammlung - und zwar einstimmig.

Die Aktionäre kamen zum Schluss, dass es keinen Sinn macht weiterzumachen, wenn sich die Betriebsleiter der Forstbetriebe künftig in einer eigenen Vermarktungsorganisation organisieren werden.

«Lothar» war Auslöser

Gegründet wurde die Aareholz AG am 17. Oktober 2002 von Waldeigentümern der Region. Auslöser dieser Initiative waren die Sturmschäden Lothar, denn in den Wäldern lagen grosse Mengen Holz, die es rasch und gezielt zu verwerten galt.

Die zentrale Vermarktung entwickelte sich während Jahren sehr erfolgreich. «Seit zirka 3 Jahren wurde aber immer mehr Holz von den Forstbetrieben direkt vermarktet und der Umsatz der Aareholz AG entwickelte sich stark rückläufig», schreibt Verwaltungsratspräsident Matthias Miescher in einer Mitteilung. (ldu)