In den Kantonen Bern, Solothurn und Tessin sowie Teilen der Kantone Graubünden, Wallis und Jura ist die Waldbrandgefahr erheblich, wie das Naturgefahrenportal des Bundes meldet.

Bei unbedachtem Bräteln im Freien sei die Brandgefahr gross, warnt Diego Ochsner vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Solothurn am Freitag. Er rät zu grösster Vorsicht und Zurückhaltung beim Feuern.

Die Temperaturen waren für die Jahreszeit deutlich zu warm, dazu blies mässiger Wind, und im ganzen Kanton fiel nur wenig Niederschlag, wie es auf der Kantonswebseite heisst. In allen Regionen herrscht deshalb erhebliche Waldbrandgefahr - das entspricht der dritten von fünf Warnstufen.

Im ganzen Kanton Solothurn herrscht eine erhebliche Wald- und Flurbrandgefahr.

Waldbrandgefahrenkarte des Bundesamts für Umwelt BAFU:

Im ganzen Kanton Solothurn herrscht eine erhebliche Wald- und Flurbrandgefahr.

Im Solothurner Jura bei Günsberg hatte bereits Mitte April ein Waldbrand gewütet. Am Mittwoch war ausserdem oberhalb von Neuenstadt am Bielersee ein Stück Wald in Brand geraten. Der Kanton Bern empfiehlt, Grillfeuer nur in bestehenden Feuerstellen zu entfachen und Funkenwurf sofort zu löschen.

Im Graubünden ist bei aufkommendem Wind und Föhn gar ganz auf das Feuern zu verzichten, wie das Amt für Wald und Naturgefahren auf seiner Webseite mitteilte. Dürres Gras und trockene Stauden gerieten derzeit leicht in Brand. Nur wo Schnee liege, sei die Gefahr gering.

Entwarnung gibt es zunächst noch nicht: Bis am Sonntag verheissen die Meteorologen noch immer schönstes Frühsommerwetter.

Eindrücke vom Waldbrand in Günsberg: