Solothurn
Im Bezirk Dorneck wohnt man am teuersten

Wohnen im Kanton Solothurn kann unterschiedlich teuer sein. Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch hat anhand einer typischen Wohnung die Preisunterschiede berechnet.

Luca Muntwyler
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Im Thal lebt man im Kanton am Günstigsten (Symbolbild)

Im Thal lebt man im Kanton am Günstigsten (Symbolbild)

Keystone

Am teuersten abgeschnitten hat in Solothurn dabei der Bezirk Dorneck. Um in einer 41⁄2-Zimmer-Wohnung mit Balkon und durchschnittlichem Ausbaustandart zu wohnen, müssen die Mieter monatlich durchschnittlich über 2‘000 Franken bezahlen.

Am günstigsten lebt man in den Bezirken Thal und Wasseramt. Dort beträgt eine Monatsmiete durchschnittlich weniger als 1‘500 Franken. Auch in den Gemeinden Grenchen, Bellach, Riedholz und Oberbuchsiten findet man eine Wohnung auf ähnlichem Preisniveau.

Mietpreise für eine 4,5-Zimmer-Wohnung in Solothurn

Mietpreise für eine 4,5-Zimmer-Wohnung in Solothurn

comparis.ch

Im Allgemeinen sieht man, dass Wohnen im Kanton Solothurn eine recht günstige Option ist. Vergleicht man die Werte mit den Nachbar-Kantonen Aargau und Basel-Land, stehen die Solothurner im Preisvergleich recht gut da.

Spitzenpreise in Genf und Zürich

In Zürich jedoch kostet eine typische Wohnung durchschnittlich 2‘950 Franken. Den Spitzenwert erreichen aber die Genfer mit 3‘900 Franken. Doch zeigt das Beispiel von der Stadt Bern, dass nicht alle grösseren Städte automatisch überhöhte Mieten bedeuten. Daneben gibt es über die ganze Schweiz verteilt Vorortsgemeinden, die teurer sind als die Städte.

Die billigsten Wohnungen der Schweiz findet man in Nesslau-Krummenau. In der kleinen Gemeinde im Toggenburg zahlt der Mieter bloss 1000 Franken.