Ab dem kommenden Montag, dem 1. April, gilt im Solothurner Wald wieder die Leinenpflicht für Hunde. Sie dauert bis zum 31. Juli. Grund dafür: Während der Frühlings- und Sommermonate bringen zahlreiche Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. Damit weder die Mutter- noch Jungtiere in dieser sensiblen Zeit durch nicht unter Kontrolle des Führers oder der Führerin stehende Hunde gefährdet werden, gilt deshalb in den Solothurner Wäldern in den Monaten April bis Juli eine generelle Leinenpflicht. Besonders gefährdet sind in dieser sensiblen Zeit Bodenbrüter, Junghasen und Rehe.

Bussen drohen

Im Kanton Solothurn sind rund 17 000 Hunde registriert. Die Polizei Kanton Solothurn und das Amt für Wald, Jagd und Fischerei appellieren an die Hundehalter/innen, während der kommenden vier Monate beim Ausführen ihrer Hunde der Setz- und Brutzeit der Wildtiere besondere Beachtung zu schenken und die Leinenpflicht für Hunde im Wald konsequent einzuhalten. Kritisch sind zudem die Bereiche von Waldrändern und Hecken. Mit Rollleinen kann den Hunden trotz Leinenpflicht ein gewisser Bewegungsfreiraum gewährt werden, halten die Behörden fest. Hundehalter(innen), die sich nicht an diese Pflicht halten, müssen mit einer Busse rechnen. (pks)