Sie recherchieren in allen Blickwinkeln der Natur, bei den Tieren, im Holz und im mehrjährigen 7-Jahres-Turnus nach Zeichen zum Wetter (siehe Kasten unten). Und dieses Jahr sagen alle fünf Wetterschmöcker der Hubel-Meteorologen grüne Weihnachten voraus.

«Der richtige Winter in der Region beginnt erst so richtig im Januar mit vielen Schneefällen», teilen sie ihre Prognosen mit. Der Winter soll auch im Februar die Oberhand behalten. Der Frühling wird – so sagen es die Hubel-Meteorologen unisono voraus – mit Verzug Ende März in der Gegend Einzug halten. Und der Sommer findet im Jahr 2018 vor allem im Juni statt. «Juli und August 2018 werden für einmal durchzogen sein», so die Wetterschmöcker.

Der Herbst 2018 wird sich vorgezogen bereits im September mit Schönwetter und erstem Laubabfall bei den Waldbäumen bemerkbar machen.

Schlechte Nachrichten für Winterfans

Schlechte Nachrichten für Winterfans

Soll man der Winterprognose der Hubel-Meteorologen glauben, ist dieses Jahr nicht mehr mit Schnee zu rechnen, geschweige denn mit weissen Weihnachten.

Hohe Trefferquote

So weit der Ausblick aufs Wetter im nächsten Jahr. Die fünf Meteorologen schauen aber auch zurück und analysieren ihre Wettervorhersagen für den Zeitraum von November 2016 bis Oktober 2017. Sie hätten «ihr bisheriges hohes Niveau eindrücklich bestätigen können», so die Hubel-Meteorologen. Mit der Trefferquote von 77 Prozent hätten die Wetterschmöcker einen Rekord erzielt. Und mit dem Resultat von 86 Prozent Richtigkeit der 12-monatigen Vorhersagen trägt Holzbildhauer Paul Halter den Sieg im internen Vergleich davon.  

Die erzielten Resultate der Vorhersagen kommen selbst für die naturbezogenen Meteorologen überraschend, «weil der November in der Region der tristeste Monat des Jahres 2016 war, der Dezember 2016 der Trockenste aller Zeiten und der Januar 2017 so kalt, wie seit vielen Jahren nicht mehr.»

Zudem seien im Frühling und der Beginn des Herbstes in Lohn-Ammannsegg und Umgebung dieses Jahres wettermässig durchzogen gewesen, und der Oktober wieder zu schön und zu trocken. «Zudem zeigte sich der Sommer 2017 im Wasseramt zwar mit Hitze und Sonne, aber doch nicht so konstant heiss, wie auch schon», so die Wetterschmöcker.

Hubel-Meteorologen von links nach rechts: Manfred Burki, Landwirt; Ruedi Luterbacher, Regent-Wetterforscher; Paul Halter, Holzbildhauer (Sieger 2016/17); Erhard Luterbacher, Imker; Ernst Schaller, Wald- und Wiesenläufer.

Hubel-Meteorologen von links nach rechts: Manfred Burki, Landwirt; Ruedi Luterbacher, Regent-Wetterforscher; Paul Halter, Holzbildhauer (Sieger 2016/17); Erhard Luterbacher, Imker; Ernst Schaller, Wald- und Wiesenläufer.

Wer hat Recht?

Diese Weihnachten sollen laut den Hubel-Meteorologen also grün werden. Fragt man die Muotathaler Wetterschmöcker, soll es aber reichlich Schnee geben über die Festtage. 

"Ein Winter mit Kälte, viel Schnee und weissen Weihnachten"

"Ein Winter mit Kälte, viel Schnee und weissen Weihnachten"

Die Muotathaler Wetterschmöcker sind sich einig, ein guter Winter wird prophezeit. In Schwyz gaben sie vergangene Woche ihre Vorhersagen preis.

Für die hiesigen Wetteranalysten ist aber sicher: «Trotz unterschiedlichen Wettervorstellungen von den Leuten, und teilweise auch innerhalb der Wetterschmöcker, kennen die Hubel-Meteorologen bei weitem keine Wetterkrisen.» Die erzielten Resultate 2016/17 würden diese Feststellung bei weitem unterstützen. (ldu)