Abstimmung
Hooligan-Konkordat erhält Rückenwind aus der Bevölkerung

Nach den Ausschreitungen bei den letzten Spitzenspielen, scheinen die Chancen für ein Ja zur Verschärfung des Hooligan-Konkordats gestiegen zu sein. Die Konkordats-Gegner kämpfen jedoch trotzdem für ein Nein.

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Nach den Ausschreitungen der letzten Tagen, befürworten viele Solothurner die Verschärfung des Hooligan-Konkordats.

Nach den Ausschreitungen der letzten Tagen, befürworten viele Solothurner die Verschärfung des Hooligan-Konkordats.

Tele M1

Am 18. Mai stimmt die Solothurner Stimmbevölkerung über eine Verschärfung des Hooligan-Konkordats ab. Nach den Ausschreitungen bei den letzten Spitzenspielen erhalten die Befürworter des Konkordats vermehrt Rückenwind aus der Bevölkerung.

«Die Vorfälle die es immer wieder gegeben hat, zeigen, dass man keine Möglichkeit hat, die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich denke, deshalb muss das Konkordat verschärft werden», meint ein Solothurner bei einer Strassenumfrage von TeleM1.

Für Mike Bader, Präsident des Referendumskommitees kommt dies nicht überraschend. Er kämpft jedoch trotzdem weiter, denn für ihn hätte das Konkordat keinen Nutzen. «Mit einem Konkordat kann man die Ausschreitungen nicht verhindern. Sie werden eher provoziert, weil die Fans zu etwas gezwungen werden, was sie nicht wollen», meint Bader gegenüber TeleM1. (jvi)