Genossenschaft Aareholz

Holzverkauf soll sich für Waldbesitzer wieder lohnen

Die Gründungsmitglieder (v. l.): Burgergemeinde Wiedlisbach, Erhard Bohner und Martin Rathgeb; Burgergemeinde Niederbipp, Heinz Studer (Vizepräsident Genossenschaft); Bürgergemeinde Grenchen, Patrik Mosimann; Bürgergemeinde Solothurn, Walter Christen; Gemeindeverband Forstbetrieb unteres Bürenamt, Ulrich Sieber; Burgergemeinde Biel, Kuno Moser; Burgergemeinde Büren a.A., Meinrad Lüthi (Geschäftsführer/Aktuar Genossenschaft); Bürgergemeinde Selzach, Thomas Studer (Präsident Genossenschaft); Burgergemeinde Lengnau, Jonas Walther; Forstbetrieb Bucheggberg, Mark Hunninghaus (fehlt auf dem Bild).

Genossenschaft Aareholz Region Biel/Solothurn

Die Gründungsmitglieder (v. l.): Burgergemeinde Wiedlisbach, Erhard Bohner und Martin Rathgeb; Burgergemeinde Niederbipp, Heinz Studer (Vizepräsident Genossenschaft); Bürgergemeinde Grenchen, Patrik Mosimann; Bürgergemeinde Solothurn, Walter Christen; Gemeindeverband Forstbetrieb unteres Bürenamt, Ulrich Sieber; Burgergemeinde Biel, Kuno Moser; Burgergemeinde Büren a.A., Meinrad Lüthi (Geschäftsführer/Aktuar Genossenschaft); Bürgergemeinde Selzach, Thomas Studer (Präsident Genossenschaft); Burgergemeinde Lengnau, Jonas Walther; Forstbetrieb Bucheggberg, Mark Hunninghaus (fehlt auf dem Bild).

Nur wenige Monate nach dem Aus der Vorgängerorganisation wurde die neue «Genossenschaft Aareholz Region Biel/Solothurn» gegründet. Sie soll unter anderem helfen, das Holz der Genossenschafter zu vermitteln.

Die von den Forstbetriebsleitern der Region der ehemaligen Aareholz AG (Geländekammer Niederbipp-Solothurn-Biel-Bucheggberg) jüngst aus der Taufe gehobene Genossenschaft will Kräfte bündeln.

Ziel ist es, in gemeinsamer Selbsthilfe von den Genossenschaftern produziertes Holz zu vermitteln, den Holzabsatz zu bündeln, Preise und Verkauf des Holzes der Genossenschafter marktgerecht zu gestalten sowie gemeinschaftliche Materialeinkäufe zu tätigen.

«Gemeinsam den Rohstoff Holz verkaufen, soll sich für den Waldbesitzer wieder lohnen», heisst das Motto der «Genossenschaft Aareholz Region Biel/Solothurn». In den Wäldern dieser Region wachsen alle Jahre gut 100 000 Festmeter Holz nach. Diese Holzmenge wird auch alljährlich von den Forstbetrieben geerntet und grösstenteils auf dem schweizerischen Holzmarkt angeboten.

Die Wälder (produktive Waldfläche 10 500 Hektaren) sind grösstenteils im Besitz der öffentlichen Hand (Burgergemeinden im Kanton Bern und Bürgergemeinden im Kanton Solothurn) und somit ist die Holzernte für die Forstbetriebsleiter gut planbar.

Aufgaben breit abgestützt

Der Name Aareholz wurde auch deswegen weiterverwendet, weil alle Gründungsmitglieder links und rechts des Aarelaufes angeordnet sind. Auf der operativen Ebene soll eine einfache und direkte Organisation mit Entscheidungshoheit der Forstbetriebsleiter zum Zuge kommen. Die Aufgaben werden unter den Forstbetriebsleitern breit abgestützt.

Jeder Franken aus dem Holzverkauf (inklusive Bündelungsprämie) soll an den Holzlieferanten gehen und das Inkasso für Holzverkäufe erledigt im Auftrag des Holzlieferanten der Forstbetriebsleiter. (mlb)

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