Berufsnachwuchs

Holzbau Solothurn schlägt verstärkt die Werbetrommel

Der Vorstand von Holzbau Solothurn (v.l.): Beat Bader (Arbeitssicherheit/Vizepräsident), Jonas Bader (Prüfungsobmann), Christoph Späti (Arbeitgebervertretung), Urs Derendinger (Präsident), Martin Affolter (Protokoll), Monika Derendinger (Kasse/Sekretariat), Roman Strausak (Ausbildung).

Der Vorstand von Holzbau Solothurn (v.l.): Beat Bader (Arbeitssicherheit/Vizepräsident), Jonas Bader (Prüfungsobmann), Christoph Späti (Arbeitgebervertretung), Urs Derendinger (Präsident), Martin Affolter (Protokoll), Monika Derendinger (Kasse/Sekretariat), Roman Strausak (Ausbildung).

Die Solothurner Sektion von Holzbau Schweiz kam zur Generalversammlung in Attisholz zusammen. Die Sitzung stand ganz im Zeichen eines Wahljahrs.

Die Generalversammlung der Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz im Restaurant Bad Attisholz stand im Zeichen eines Wahljahres. Der gesamte Vorstand um Präsident Urs Derendinger (Bettlach) stellte sich zur Wiederwahl und wurde von den rund 30 Stimmberechtigten einstimmig im Amt bestätigt.

Derendinger, der nach mehrjähriger Amtszeit erneut als Präsident amtiert, kündigte an, dass er sich wohl zum letzten Mal zur Verfügung stelle und in den nächsten vier Jahren eine Nachfolgeregelung zu treffen sei. Der Tenor unter den Mitgliedern war jedoch der, dass die letzten Überzeugungsversuche für mindestens eine weitere Amtszeit noch nicht abgeschlossen seien.

Es gibt es wieder Lehrabgänger

Durch die Anpassung von 3 auf 4 Ausbildungsjahre fanden im vergangenen Jahr keine Lehrabschlussprüfungen statt. Das Qualifikationsverfahren wurde schweizweit vereinheitlicht, woraus Anpassungen bei den Prüfungen entstanden sind. In diesem Übergangsjahr wurden die Experten weitergebildet und sehen sich gewappnet, im kommenden Monat zukünftige Zimmerleute zu prüfen.

Die durch den Verband angebotenen überbetrieblichen Kurse finden durch die Ausweitung der Ausbildungsdauer vermehrt statt. Der Solothurner Verband ist während 40 Wochen im Jahr im Bildungszentrum «Wallierhof» in Riedholz eingemietet und bietet die Lehrlinge während ihrer Lehrzeit zu insgesamt neun verschiedenen Kursen auf, bei denen der Umgang mit der Arbeitssicherheit aufgezeigt sowie Modellbauwettbewerbe durchgeführt werden.

Um genügend Berufsnachwuchs zu finden, sind schweizweit neue Berufsbilder wie der Holzbauplaner oder der Holzbauzeichner geplant. Für die Ausbildung des Zimmermannes und der Zimmerfrau wird verstärkt die Werbetrommel gerührt. Einerseits mit Werbefilmen, anderseits aber auch mit einem Zimmermann, der ein halbes Jahr per Bus durch die Schweiz tourt und Schulen sowie Berufsmessen besucht.

Stark zeigt sich die Branche in Sachen Weiterbildung. Schweizweit stellen sich in diesem Jahr rund 140 Kandidaten zur Prüfung des Holzbau-Vorarbeiters, 70 Kandidaten befinden sich in der Ausbildung zum Holzbaupolier und 20 Personen stehen vor der Holzbau-Meister Prüfung. Diese hohen Zahlen ermutigen die Unternehmer, in den Nachwuchs zu investieren.

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