Tarifverbund Libero
Höhere Preise ab Fahrplanwechsel

Der Tarifverbund Libero erhöht die Preise um durchschnittlich drei Prozent. Begründet wird der Preisanstieg mit höheren Trassenpreisen, die die Transportunternehmen ab 2017 zahlen müssen.

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Der Tarifverbund hebt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember auch die Preise an.

Der Tarifverbund hebt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember auch die Preise an.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der Tarifverbund Libero erhöht auf den Fahrplanwechsel im Dezember hin seine Preise um durchschnittlich drei Prozent. Analog zum Vorgehen des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) im nationalen Verkehr gelte es auch bei den regionalen Tarifverbünden, die Finanzierungslücken zu schliessen. Begründet wird der Preisanstieg vorwiegend mit höheren Trassenpreisen, welche die Transportunternehmen ab 2017 zahlen müssen. Insgesamt 100 Millionen Franken mehr an Trassenpreisen müssen gezahlt werden.

Unterschiedlich starke Preiserhöhungen gibt es sowohl bei den Einzelbilletten als auch bei den Abonnements, wie der Libero-Tarifverbund gestern mitteilte. Die am häufigsten benutzten Einzelfahrkarten, nämlich die Kurzstrecken und die Zonen 1-2, kosten aber gleich viel wie bisher.

Im Tarifverbund Libero sind zwölf Transportunternehmen zusammengeschlossen. Das Gebiet umfasst das Mittelland mit den Ballungsräumen Bern, Biel, Solothurn, Langenthal und Burgdorf. (mgt/sda)