Regierung
Hohe Qualität bei der Fortpflanzungsmedizin sicherstellen

Das Bundesamt für Gesundheit will strengere fachliche und betriebliche Anforderungen für Laboratorien, welche im Bereich der Fortpflanzungsmedizin tätig sind. Der Solothurner Regierungsrat begrüsst dieses Vorhaben.

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Der Regierungsrat erachtet strengere Qualitätsanforderungen an die in diesem Sektor tätigen Laboratorien als unumgänglich.

Der Regierungsrat erachtet strengere Qualitätsanforderungen an die in diesem Sektor tätigen Laboratorien als unumgänglich.

Keystone

Das Schweizer Stimmvolk hat der Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes am 5. Dezember 2014 zugestimmt. Mit diesen Änderungen ist die bisher verbotene Präimplantationsdiagnostik unter bestimmten Voraussetzungen neu erlaubt. Das Bundesamt für Gesundheit will die Anforderungen an die Laboratorien entsprechend anpassen.

Der Regierungsrat erachtet strengere Qualitätsanforderungen an die in diesem Sektor tätigen Laboratorien als unumgänglich, wie es in einer Mitteilung heisst. «Durch erhöhte fachliche Erwartungen an Laborleiter und -personal sowie zusätzliche Pflichten zur Schaffung eines geeigneten Qualitätssicherungssystems kann den hohen Ansprüchen, welchen die betreffenden Laboreinrichtungen bei derart komplizierten Verfahren zu genügen haben, angemessen Rechnung getragen werden.»

Dadurch werde letztlich sichergestellt, dass die im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin durchgeführten Massnahmen stets dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen würden. Zudem könne so ein umfassender Schutz des Embryos sowie der betroffenen Frau gewährleistet werden. (sks)

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