Solothurner Kantonsrat
Höchster Solothurner ruft auf, weniger Zäune aufzustellen

Der neue Kantonsratspräsident Urs Ackermann hat am Dienstag die Eröffnungsrede zu seinem Amtsjahr gehalten.

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Urs Ackermann. Erste Sitzung als Kantonsratspräsident
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Kantonsratspräsident Urs Ackermann bei der Vereidigung von Kantonsrat André Wyss Kantonsratspräsident Urs Ackermann bei der Vereidigung von Kantonsrat André Wyss
Das Kantonsparlament aus der Sicht des Kantonsratspräsidenten Urs Ackermann Das Kantonsparlament aus der Sicht des Kantonsratspräsidenten Urs Ackermann
Ein Erinnerungsfoto darf auch nicht fehlen

Urs Ackermann. Erste Sitzung als Kantonsratspräsident

Hanspeter Bärtschi

Joggen hilft. Auch dem neuen Kantonsratspräsidenten, dem Balsthaler Urs Ackermann, der am Dienstag mit seiner Rede die erste Parlamentssession im 2018 eröffnete. Als der Thaler CVP-Politiker am vergangenen Wochenende in Balsthal und Mümliswil joggen ging, sah er gepflegte Häuser und Gärten wie vor 50 Jahren. «Aber mir ist aufgefallen, dass viele Häuser heute einen massiven ‹Haag› haben. In meiner Jugendzeit hatten wir kaum Zäune zwischen den Häusern. In der Regel hat man mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis gepflegt. Man war aufeinander angewiesen».

Demokratie aber, so der höchste Solothurner, funktioniere nur, wenn man mitmache und sich nicht abschotte. Ackermann rief in seiner Rede denn auch dazu auf, die «verschiedenen Teilnehmer unserer Gesellschaft wieder einander näher zu bringen.»

Die Teilhabe sei für die politische Arbeit, für Vereine und für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig. Umso mehr Leute mitmachten, umso bessere Lösungen entstünden. Diese brauche es gerade angesichts demographischer Herausforderungen und des digitalen Wandels. (lfh)