Leserwandern
Historische 21. Etappe: Gleich drei Historiker waren mit dabei

Die 21. Etappe führte vom Baselbiet in den Aargau zurück: Von Villmergen gings zum Schloss Hallwyl in Seengen. 131 Teilnehmer, darunter mindestens drei Historiker, schnürten sich die Wanderschuhe.

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Zuhörer auf dem Eichberg
25 Bilder
Wilkommen in Seengen
Voran mit Stock
Unterwegs im schattigen Wald
Viel-Wanderer Max und Silvia Lüscher
Sie blicken auf den Hallwilersee
Nüsse sind immer gut
Führung im Schloss Hallwyl
Gespannte Zuhörer
Leserwandern 21. Etappe
Er will unterwegs alles sehen
Er blickt in die Ferne
Durch diese Gasse musst du gehen
Eli Wengenmeier berichtete über den Eichberg
Eine grosse Wanderschar
Die Wanderer in Seengen
Die Leserwanderer schwitzen einmal mehr
Die Hitze war erträglich im Wald
Der Tittertenstein
Die 130 Wanderer verteilten sich auf mehrere Gruppen
Das Schloss Hallwyl
Delegation der Aargauer Wanderwege
Das Schloss Hallwyl in voller Pracht
Alt-Grossrat Linus Keusch (l.) und Grossrat Jean-Pierre Gallat
Auf den Spuren von Tarzan

Zuhörer auf dem Eichberg

Roman Würsch und Sven Altermatt

Stelldichein der Historiker

War es der Ausgangspunkt (Villmergen), das Ziel (Schloss Hallwyl) oder der Titistein, die für eine wohl auch aus statistischer Sicht grosse Ansammlung von Historikern sorgten? Der lokale Historiker und pensionierte Kantilehrer Josef Kunz traf beim Start auf den emeritierten Professor für Neuere Allgemeine Geschichte, Jörg Fisch, und den Aargauer Professor für Alte Geschichte, Beat Näf. Die drei waren sich jedenfalls nicht zu schade für die Führung im Schloss.

Tanzplatz

Ohne den 131 Teilnehmern der 21. Etappe zu nahe treten zu wollen, aber wo blieb die Lust zum Tanzen? Nur gerade zwei Jungs hatten Lust, sich als Tarzans über die Strasse zu schwingen.

Und die Jungfrau?

Nicht nur der Ausblick war atemberaubend: Auf dem Eichberg in Seengen berichtete Eli Wengenmaier über den örtlichen Betrieb mit Hotel, Restaurant und Bio-Gemüseanbau. Derweil sei die «Wohlfühlresidenz» vor allem für «Leute mit ein wenig mehr Lebenserfahrung». Die Leserwanderer verstanden natürlich – und staunten nicht schlecht, als einer fragte, ob die Jungfrau eigentlich schon vermietet sei. Die Aufregung legte sich gleich wieder: Wengenmaier erklärte, dass die Zimmer in der Residenz nach bekannten Bergen benannt seien.

Gut geführt

Mit ihren grünen T-Shirts stachen sie aus der Menge – und das natürlich völlig zu Recht: Die Aargauer Wanderwege waren gleich mit einer Fünferdelegation auf der Wanderung vertreten. Bei «so guter Führung» könne er heute ja gleich blind marschieren, meinte ein Wanderer. Seine Idee hat er dann zum Glück nicht in die Tat umgesetzt.

Gefragter Mann

Er kam spontan und war unterwegs ein gefragter Mann: Jean-Pierre Gallati, SVP-Grossrat und Einwohnerrat aus Wohlen. Denn spätestens, seit der Anwalt vor den Sommerferien die Affäre um den Wohler Gemeindeammann Walter Dubler ins Rollen gebracht hat, wissen alle: Gallati ist immer für eine heisse Geschichte gut. (rwu/sva)

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