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Solothurnerin bringt Frauen in der Dominikanischen Republik das Häkeln bei

In der Coronakrise hat Julie Choque das Häkeln für sich entdeckt. Ihre Verbindungen brachten die Solothurnerin dazu, im Ausland eine Idee umzusetzen.

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Julie Choque fliegt regelmässig in die Dominikanische Republik. Sie hat dort Familie und auch ihr Gottenkind ist dort zuhause. «Da habe ich erlebt, wie die Menschen leben und dass es ihnen viel schlechter geht als uns», erzählt die 52-jährige Solothurnerin gegenüber TeleM1. Die finanzielle Not sei gross.

Als sie während der Coronakrise das Häkeln für sich entdeckte, hatte sie plötzlich eine Idee, wie sie den Menschen dort helfen kann. «Während dem Häkeln ist mir in den Sinn gekommen, dass ich den Frauen genau das beibringen könnte.» Und so kam es: Zuerst zeigte sie es vor Ort und dann via Video. So werden Necessaire, Schlüsselanhänger und Schmuck gehäkelt und in der Schweiz durch Choque verkauft.

Jeden Monat schickt die Kindergärtnerin den Familien in der Domrep den Lohn durch die verkauften Produkte. Sieben Familien sind es bislang, die die Solothurnerin mit ihrem Projekt «Yo para ti» – deutsch: «Ich für dich» – unterstützen kann. «Natürlich wäre es schön, wenn das Projekt Fuss fassen würde. Wenn wir noch mehr Familien unterstützen können.» (ldu)