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HESO-Anlass: Energie-Chancen für Solothurner Gemeinden

Die Energiestrategie 2050 des Bundes, die auf erneuerbare Energien setzt, ist auch eine Chance für die Gemeinden. Gemeindevertreter aus der Region liessen sich im Rahmen der HESO-Sonderschau von Fachleuten darüber informieren.

Andreas Toggweiler
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HESO-Anlass: Gemeinden und die Energiestrategie des Bundes
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Er stellte die Energiestrategie 2050 des Bundes vor
Der Bund will auf erneuerbare Energien setzen
Michel Aebi, Unternehmerinitiative Neue Energie Solothurn
Martin Würsten, Leiter des kantonalen Amtes für Umwelt
HESO Veranstaltung
Gäste am Informationsanlass
Eingeladen war vor allem Vertreter von Gemeinden
HESO Veranstaltung

HESO-Anlass: Gemeinden und die Energiestrategie des Bundes

Im Rahmen der HESO-Sonderschau „Solothurn" erneuert sich" konnten sich Gemeindevertreter über den letzten Stand der Politik und der Technologie informieren.

Frank Rutschmann vom Bundesamt für Energie stellte die Energiestrategie 2050 des Bundes vor, deren Details am Freitag in die Vernehmlassung gehen. Als wichtigsten Punkt nannte Rutschmann die Gebäudesanierung. „Sie bietet das wichtigste Einsparungspotenzial."

Kanton mit "Energievision"

Martin Würsten, Leiter des kantonalen Amtes für Umwelt informierte über das kantonale Energiekonzept sowie die „Energievision" des Kantons. „Wir möchten den Verbrauch an fossiler Energie bis ins Jahr 2050 auf 500 Watt pro Person senken und den Rest durch erneuerbare Energien decken."

Über Möglichkeiten zu vorbildlichem Umgang von Gemeinden mit Energie informierte Philipp Grob, Berater 2000-Watt-Gesellschaft bei Regio Energie Solothurn (RES). Als Beispiel nannte er das Energiestadt-Label und was es dazu braucht, es zu erlangen. Auch einzelne Quartiere können neuerdings profitieren.

Erfahrungsberichte aus der Praxis von Solaranwendern gabs von Solarplaner Daniel Lehmann, Genos Energiebüro: „So wurde Hessigkofen zum Solardorf", lautete der Titel seines Referates. „Nur schon die Ausschöpfung von 5 % der Dachfläche für Solarenergie hat uns diesen Titel eingebracht", meinte Lehmann. Über das wirtschaftliche Potential von Energieeffizeinz und Solartechnik informierte Thomas Jäggi von der Firma EES Jäggi Bigler AG. Dies anhand einer Potenzialanalyse samt Umsetzung im Gebäude der Raiffeisenbank Derendingen & Wasseramt Mitte. Fazit: 33 Prozent Wärme und 30 Prozent Strom können eingespart werden.

Solarkataster online

Das Tool Solargis.ch - ein Solarkataster für den ganzen Kanton - hilft bei der Ermittlung des Solarpotentials für Gemeinden und Private. Es wurde von Peter Dietschi, BSB Partner, Biberist vorgestellt. Roger Scheidegger, AEK Energie AG sprach über Erneuerbare Energie für Gemeinden und zeigte Beispiele von verschiedenen Anlagengrössen von der Pelletheizung fürs Schulhaus bis zur Fernwärmezentrale für ganze Quartiere.

Die Förderprogramme und Beratungsangebote im Kanton Solothurn stellte schliesslich Andrea Baumgartner von der RES vor. Einen guten Überblick über den „Förderdschungel" biete die Site www.energiefranken.ch.