Riedholz

Herbstliche Chabishoblete - ganz im Zeichen des Power-Krauts

Die Chabishoblete beim Wallierhof ist eine Hommage an den Weisskohl – und unlängst eine Tradition.

Wenn der Herbst da ist, taucht der Wallierhof in Riedholz jeweils für ein Wochenende in die Vergangenheit ein. An der traditionellen Chabishoblete werden Storzen entfernt, Kabis wird gehobelt, geknetet, gerieben oder in grossen Becken gestampft. Und natürlich wird auch ausgiebig und genussvoll das Gesellige gepflegt.

Rund fünf Tonnen Kabis hat der Wallierhof auch dieses Jahr bestellt – wohlgemerkt: Es handelt sich um Solothurner Kabis, der aus Winznau angeliefert wird. Mit Muskelkraft haben ihn am Wochenende freiwillige Helfer bearbeitet. An einem Gartenkurs des Wallierhofs kam vor 14 Jahren die Idee zur Hoblete, die inzwischen zur beliebten Tradition geworden ist. Ein Brauchtum, das, wie sich auch dieses Wochenende wieder zeigte, Alt und Jung – ganze Familien – gleichermassen in den Bann ziehen kann.

Ungefähr an Weihnachten ist dann das Sauerkraut geniessbar, das bis dahin im Keller gereift ist – gewürzt mit Salz, Wacholderbeeren, Koriander und Senfkörnern.

Auf Herbst eingestellt

Auch sonst war die Chabishoblete wie gewohnt voll und ganz auf Herbst eingestellt: So gab es saisonal passend am Wochenende auf dem Wallierhof für die zahlreichen Besucher frisch gepressten Apfelsaft. Ausserdem präsentierten gleich noch die Mitglieder des Pilzvereins Solothurn eine reiche Auswahl dessen, was sie beim Ausüben ihres Hobbys in den Wäldern finden können. (szr)

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