Nomination
Heim bleibt auf Regierungsrat-Kurs

Nach dem Vorstand der CVP-Stadtpartei hat auch die Amteipartei Solothurn-Lebern die Kandidatur von Roland Heim für die Regierungsratswahlen vom 3. März bestätigt. Die Nomination erfolgte durch alle über 30 Anwesende mit Applaus.

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Roland Heim tritt an.

Roland Heim tritt an.

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Noch-Parteipräsidentin Annelies Peduzzi bescheinigte Heim gestern Abend alle Qualitäten und den «Rucksack», den ein Regierungsrat mitbringen muss: Politische Erfahrung, das Einstehen für gute Lösungen und Mut auch zu unpopulären Entscheidungen, Führungskompetenz und Glaubwürdigkeit.

«Und vor allem hat er keine Feinde», meinte Peduzzi, was auch Ständerat Pirmin Bischof in einem «Werbespot» seinem politischen Weggefährten der ersten Stunde attestierte. Amteiparteipräsident Paul E. Dietschy betonte, es sei wichtig gewesen, die CVP-Kandidatur des unteren Kantonsteils – insgesamt rechne er mit zehn bis elf Kandidaturen für die drei freien Regierungsratssitze – noch vor den Ferien bekannt zu geben.

Roland Heims Sympathien fürs Finanz- und Bildungs-Departement

Schon seit dem 20. Juni kann Heim auch offiziell mit der Unterstützung der Amteipartei Wasseramt-Bucheggberg rechnen, was deren Präsident Stefan Berger im «Wirthen»-Saal bekräftigte. In einer Fragerunde, moderiert von Kantonsrat Peter Brotschi, zeigte Roland Heim Sympathien fürs Finanz- und Bildungs-Departement.

Ein CVP-Urgestein

Der verheiratete Vater dreier Kinder und Kantonsschullehrer gilt als politisches Urgestein der CVP: Seit 1992 im Kantonsrat, ist er seit 2004 Fraktionspräsident – heute von CVP, EVP und GLP – sitzt in der Parteileitung und im CVP-Kantonsvorstand und gehört der kantonalen Wirtschaftskommission seiner Partei an. Der 57-Jährige ist den Stadtsolothurner Tambouren als Ehrenpräsident eng verbunden und tritt auch als Liedermacher auf. (ww)