Polizeifilm
Häusliche Gewalt: «Ein Thema, das viel Leid und Kummer mit sich bringt»

Vier Filme aus verschiedenen Perspektiven, gewürzt mit Action: Die Kantonspolizei Solothurn will bürgernah auftreten. Den Auftakt macht ein Film zum Thema Häusliche Gewalt.

Sven Altermatt
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Ausschnitt aus dem Film.

Ausschnitt aus dem Film.

zvg

Der Lärm eines Ehestreits hallt durch ein nachtleeres Treppenhaus. Gewalt und Alkohol sind im Spiel, die Nachbarin blickt besorgt durchs Fenster. Das verschüchterte Mädchen des streitenden Paars alarmiert mit ihrem Handy die Polizei.

Solche und ähnliche Fälle gehörten für die Kantonspolizei Solothurn zur Tagesordnung, erklärte Kommandant Thomas Zuber bei der Premiere des Kurzfilms «Der zerplatzte Traum» von Donnerstagmorgen. Allein im Jahr 2013 sei die Polizei mit rund 750 Fällen von Häuslicher Gewalt konfrontiert worden.

«Wir starten die Filmserie mit einem Thema, das viel Leid und Kummer mit sich bringt», sagte Zuber. Die Episoden zu den Themen Verkehrsunfall, lokale Sicherheit und Einbruch werden im Laufe dieses Jahres veröffentlicht. Die Filme wurden von der Bieler Agentur «Element P» produziert, die Kosten belaufen sich auf rund 90 000 Franken.

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