Eine knappe Mehrheit sprach sich an der Delegiertenversammlung des Hauseigentümerverbands für eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags aus. Der Verband soll damit einen grösseren Handlungsspielraum für politische Aktivitäten bekommen. 

Der Verband hat in den letzten zwei Jahren unter der neuen Führung von Mark Winkler (Witterswil) seine politischen Aktivitäten merklich gestärkt und gründete unter anderem die parlamentarische Gruppe für Haus- und Grundeigentum. «Ohne zusätzliche finanzielle Mittel können wir dieses Engagement nicht mehr in diesem Ausmass weiterführen», so der Präsident.

Nach Meinung verschiedener Votanten sei eine Erhöhung von einem Franken pro Mitglied ab 2018 tragbar. Olten als grösste Sektion stemmte sich gegen das Vorhaben, dass ab 2018 zwei statt nur einem Franken pro Mitglied in die Laufende Rechnung des Kantonalverbands fliessen sollen und stellte den Antrag zu Ablehnung.

Gleiches tat auch die Sektion Grenchen, währenddessen Solothurn im Pro-Lager war, ebenso wie die vierte Sektion Dorneck-Thierstein. Die Abstimmung nach einer längeren Diskussion führte dann zu einer knappen Mehrheit (21 zu 18 Stimmen bei drei Stimmenthaltungen).

Auch in seinem Jahresbericht betonte Präsident Mark Winkler die politischen Aktivitäten. Insbesondere bedauerte er das Nein zur Abschaffung des Eigenmietwerts im Ständerat, auch mit den ablehnenden Stimmen beider Solothurner Ständeräte Pirmin Bischof (CVP und Roberto Zanetti (SP).

Im Vorstand kam es zu einer Mutation. Nach genau 20 Jahren Tätigkeit gab Markus Straumann (Obergösgen) seinen Rücktritt bekannt. An seiner Stelle nimmt der Oltner Rechtsanwalt Stephan Glättli (Sekretär in der Sektion Olten) Einsitz im Kantonalvorstand. (szr)

Der Oltner Stephan Glättli (links) ersetzt das langjährige, verdiente Mitglied des Kantonalvorstandes, Markus Straumann.

Der Oltner Stephan Glättli (links) ersetzt das langjährige, verdiente Mitglied des Kantonalvorstandes, Markus Straumann.