Er will das heutige, aufwendigere System vereinfachen. Betroffen sind kleine Feuerungsanlagen, die weniger als 1 Megawatt (Öl und Gas) bzw. 70 kW (Holz) leisten.

Heute gibt es die Wahlmöglichkeit erst in vier Gemeinden im Kanton. In 105 Gemeinden führt entweder ein gewählter Feuerungskontrolleur oder ein Gemeindeangestellter die Kontrollen durch. Künftig wird der Kanton anstelle der Gemeinde für die Feuerungskontrolle verantwortlich sein.

Das Amt für Umwelt wird die Inhaber der Anlagen periodisch auffordern, ihre Feuerungskontrolle durchzuführen. Im Internet wird das Amt eine Liste mit den dafür zugelassenen Fachpersonen führen. Diese wird die Daten der Feuerungskontrolle direkt dem Amt weiterleiten.

Das heutige System sei mit bis zu drei unterschiedlichen beteiligten Akteuren zu umständlich, findet der Regierungsrat, da neben dem Gemeindekontrolleur auch noch der Kreiskaminfeger für die sicherheitstechnische Wartung involviert sei. Hinzu komme allenfalls noch das private Serviceunternehmen, das der Besitzer für die Wartung engagiert.

Gegen die Änderung kann im Kantonsrat noch das Veto ergriffen werden. Bereits aufgehoben wurde auf den 1. Januar 2018 das Kaminfegermonopol. (lfh)