Die Fachhochschule Nordwestschweiz ist gewissermassen ein Opfer des eigenen Erfolgs. Bei der Behandlung des Berichts über die Erfüllung des Leistungsauftrags für die Jahre 2015–2017 im Kantonsrat gab es zwar von allen Seiten Lob und Anerkennung.

Hingegen herrschte auch eine gewisse Skepsis, ob denn wirklich alles nur Gold sein kann, was glänzt, und ob man sich selber nicht etwas über den Klee lobe und möglichen Problemfeldern in der Berichterstattung zu wenig Beachtung schenke.

Und vor allem: Indem die Fachhochschule fast alle Zielvorgaben erreichte und zum Teil auch übertraf, schloss sie die Jahresrechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 12,7 Millionen ab und verfügt mittlerweile über ein Eigenkapital von fast 50 Millionen.

In dieser Situation wurden im Kantonsrat Rückzahlungen beziehungsweise Kürzungen der Kantonsbeiträge zum Thema. (mou)