Gute Noten für Fachhochschule

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Leistungsauftrag Die Beurteilung des Leistungsauftrags an die Fachhochschule Nordwestschweiz für die Jahre 2021 bis 2024 durch die interparlamentarische Kommission Fachhochschule Nordwestschweiz fällt positiv aus. Die Kommission empfiehlt den kantonalen Parlamenten, den Leistungsauftrag zu genehmigen und den Globalbeitrag zu bewilligen.

Die Verhandlungen zum neuen Leistungsauftrag waren zum Zeitpunkt der Coronakrise bereits abgeschlossen, weshalb deren Auswirkungen auf die Fachhochschule – erste konsolidierte Informationen liegen vor­aussichtlich erst im Herbst vor – noch nicht berücksichtigt werden konnten. Die Mitglieder der interparlamentarischen Kommission können dies nachvollziehen, betonen jedoch die ­Notwendigkeit eines engen Austauschs zwischen Regierungsausschuss, Fachhochschulrat, Direktionspräsidium und Kommission, um negativen Entwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können.

Die bisherige Leistungsauftragsperiode war jeweils auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt, die nun auf vier Jahre verlängert werden soll. Die Kommission erkennt den Mehrwert einer Harmonisierung mit der Periode der Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation des Bundes und begrüsst die vorgeschlagene Änderung.

Ebenfalls positiv wurde die Festlegung der Eigenkapitalobergrenze für die Fachhochschule auf 30 Millionen aufgenommen. Allfällige Überschüsse werden vom verhandelten Globalbeitrag des nächsten Leistungsauftrags abgezogen. Das führte zu einer Reduktion des Globalbeitrags für den Leistungsauftrag 2021–24 von 940,5 auf 937,5 Millionen, da das Eigenkapital der Fachhochschule per 31. Dezember 2019 33 Millionen betragen hatte. (szr)