Jugend und Sport
Gute Laune bei den Solothurner Jugendlichen im Schneegestöber

120 junge Solothurner verbrachten die Altjahrswoche im beliebten J+S-Lager in den Bergen. Im Schnee tobten sie sich auf dem Snowboard und den Ski aus.

Armin Leuenberger
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Kein Schneemangel beim J+S-Lager der Solothurner Jugendlichen in den Flumserbergen.

Kein Schneemangel beim J+S-Lager der Solothurner Jugendlichen in den Flumserbergen.

Armin Leuenberger

Der Schnee kam gerade im richtigen Moment. In den Flumserbergen und im Lötschental verbrachten in der Altjahrswoche einmal mehr über 120 Solothurner Jugendliche eine abwechslungsreiche J+S-Schneesportwoche. Im Verlaufe des Silvesters kehren sie um viele schöne Erlebnisse reicher zu ihren Familien zurück.

Die von der Kantonalen Sportfachstelle Solothurn durchgeführten Schneesportlager in den Flumserbergen und auf der Lauchernalp im Lötschental sprechen immer noch viele Jugendliche an. Zwei gut ausgebildete J+S-Leiterteams sorgten dafür, dass neben viel Fun auch die Arbeit mit dem Board, Ski und neuerlich auch das trendige Schneeschuhwandern nicht zu kurz kamen.

Ein Besuch in den Flumserbergen bei Halbzeit des Lagers zeigt die gute Harmonie, welche im 16-köpfigen Leiterteam herrscht. Marco Schnyder und Boris Käch, Chefexperte J+S Kanton Solothurn, sind für die technischen Belange verantwortlich, Stefan Zbinden ist seit Jahren für die Gesamtleitung verantwortlich.

Mann aus Ecuador

Bei heftigem Schneefall fand am Montag ein vielseitiger Workshop statt. Neben den traditionellen Disziplinen Ski, Snowboard und Telemark standen erstmals auch Skischuhlaufen und sogar ein Yogakurs im Angebot. Barfuss im Neuschnee zu gehen, das dürfte für die meisten der zahlreichen Teilnehmer erstmalig gewesen sein. «Skifahrer haben aber auch Gelegenheit, sich mit dem Snowboard vertraut zu machen und umgekehrt», sagt Lagerleiter Zbinden.

Ein absolutes Highlight war das Lager für den ecuadorianischen Studenten Santiago Acosta, der zurzeit bei einer Familie in Breitenbach ein Austauschsemester in der Schweiz absolviert. In den Flumserbergen kam der 18-jährige Lateinamerikaner diese Woche erstmals mit Schnee in Kontakt. «Auf dem Snowboard hat der Einsteiger innert kürzester Zeit grosse Fortschritte gemacht», sagt Lagerleiter Stefan Zbinden.

Erfreulich im Gespräch mit den Lagerteilnehmern war aber auch, wie viele unter ihnen sich bereits über ihre Ziele äussern. Die Zahl jener, die sich in Zukunft zum Leiter ausbilden lassen wollen, ist erfreulich gross.

Dario Querciagrossa besucht seit acht Jahren J+S-Lager und wird schon im kommenden Februar den Leiterkurs absolvieren und möchte nach der Matura Sport studieren. Sein Kanti-Kollege Christian Schuler, Oekingen, hat den Skileiter-Kurs ebenfalls schon hinter sich. Lina Ambühl aus Wisen ist «erblich» J+S-belastet, stehen doch ihre Eltern beide seit vielen Jahren als Leiter im Einsatz.

Ein analoges Schneesportlager fand gleichzeitig auf der Lauchernalp im Lötschental für die jüngsten Teilnehmer statt. Hier wurden über 50 Kinder von einem versierten Team unter der Leitung von Pascal Bussmann gefördert und betreut.