Drei mal entschieden die 27 Grünen-Parteimitglieder am Montagabend einstimmig. Sie sagten Nein zur Unternehmenssteuerreform III und lehnten auch den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds ab.

Es werde zu wenig beachtet, wie der Fonds finanziert wird, sagte Grünen-Kantonalpräsident Felix Wettstein. Es werde viel mehr Geld zur Verfügung stehen als für die Engpassbeseitigung nötig. Der Fonds erhalte 700 Mio. Franken aus der Bundeskasse, die fehlen würden.

Schliesslich sagten die Grünen Kanton Solothurn einstimmig Ja zur erleichterten Einbürgerung für Ausländer der dritten Generation. «Es gibt keine automatische Einbürgerung», wehrte Kantonsrat Daniel Urech Schlagworte der Gegner ab. (lfh)