Die bislang mit Dieselfahrzeugen betriebene Linie 23 soll künftig mit emissionsfreien Bussen abgedeckt werden. Dabei gehe es um elf Fahrzeuge mit einem Auftragswert in zweistelliger Millionenhöhe. Zwar sei der Vertrag noch nicht unterschrieben, aber es sehe sehr gut aus.

Zum Einsatz kommen soll das Busmodell mit dem Namen «Swiss Tosa». Ein Prototyp sei in der Rhonestadt während mehr als zwei Jahren auf Herz und Nieren getestet worden.

«Das System hat sich dabei bewährt und die Bestellung kommt einem Durchbruch für die neue Technologie gleich», freut sich Naef. Der Zufall will es, dass das Testmodell dieser Tage an einer Ausstellung im Rahmen der Klimakonferenz in Paris dem Publikum vorgestellt wurde.

Mit dem Ersatz durch den Tosa könne der jährliche CO2-Ausstoss um viele Tonnen reduziert werden, so Naef.

Elektrobus ohne Fahrleitungen

Es handelt sich um einen Elektrobus, allerdings ohne die optisch störenden Oberleitungsmasten und Fahrdrähte. Die Energie bezieht der Bus alle drei bis vier Haltestellen und an den Endstationen, wo fest installierte Ladestationen die Batterie innert Kürze aufladen.

Im Depot wird die Batterie über Nacht vollständig aufgeladen. Den Bus habe man in Zusammenarbeit mit ABB entwickelt, welche gewisse Teile in der Antriebskette liefere. «Aber der Bus wird in Bellach produziert und wir werden der Lieferant sein für die Städtischen Verkehrsbetriebe in Genf.» Die Auslieferung sei für 2017 geplant.