Nach Unfall bei Oensingen
Glück im Unglück für Unfallopfer: «Hätte geköpft werden können»

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Lastwagen-Unfall auf der A1 bei Oensingen
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Der Lastwagen durchbrach die Leitplanke...
... und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.
Ein Mann wurde verletzt, als herumfliegende Fahrzeug- und Leiteinrichtungsteile sein Auto trafen.
Der Unfall führte zu grossen Verkehrsbehinderungen

Lastwagen-Unfall auf der A1 bei Oensingen

Kapo SO

Glück im Unglück für den Lenker eines weissen Fords. Der Familienvater war letzte Woche auf der Autobahn in Richtung Zürich unterwegs, als ein Lastwagen bei Oensingen die Mittelleitplanke durchbrach. Er wurde er auf der Gegenfahrbahn von herumfliegenden Teilen im Gesicht getroffen. Ein Splitter schoss durch die Windschutzscheibe, riss ihm die halbe Wange weg und durchschlug die Heckscheibe des Autos.

«Es gab einen kurzen, lauten Knall», berichtete das Opfer gegenüber dem «Blick». «Es ging so schnell. Teile flogen umher.» Er habe gar nichts tun können. Anschliessend habe er rechts angehalten und seinen Mitfahrer angeschaut. Dieser sei bei seinem Anblick ganz blass geworden.

Sofort ins Spital gebracht, wurde seine Wange mit 30 Stichen zusammengenäht. Und Anfangs dieser Woche durfte er das Spital bereits wieder verlassen. Da waren einige Schutzengel im Spiel. Denn: «Wenige Zentimeter haben wohl darüber entschieden, ob ich geköpft werde», meint der Verletzte selber.

Und auch Bruno Gribi, Sprecher der Solothurner Kantonspolizei meint: «Der mittelschwer verletzte Autofahrer und sein Beifahrer hatten tatsächlich grosses Glück im Unglück. Dieser Unfall hätte noch viel tragischer enden können.» (rka)

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