Mit dem Ende der März-Session beendet auch Kantonsrat Beat Loosli (FDP, Starrkirch-Wil) seine Politkarriere im Kantonsparlament. Nach 18 Jahren hat er seinen Rücktritt eingereicht, wie er bereits vergangene Woche im Rat publik machte. Loosli hatte sich einen Namen als Finanzpolitiker gemacht. In der vergangenen Legislatur war er Präsident der kantonsrätlichen Finanzkommission. Auf Loosli folgt kein unbekannter: Für ihn rückt Daniel Probst nach, der Oltner Gemeindeparlamentarier und Direktor der Solothurner Handelskammer.

Wie bereits angekündigt hat am Mittwoch auch Kantonsrätin Marianne Meister (FDP, Messen) ihre Demission eingereicht. Sie wird damit verbunden auch das Präsidium des Gewerbeverbandes. «Die zehn Jahre haben einen ganzen Blumenstrauss an Gefühlen geboten», so Meister. Sie blicke auf «Freude, Herzblut und Begeisterung» zurück, habe aber auch bittere Niederlagen erfahren, so Meister, die sowohl Stände- als auch Regierungsratskandidatin ihrer Partei war.

Für Meister nachrücken wird Martin Rufer aus Lüsslingen-Nennigkofen. Der 42-jährige Agronom, der beim Schweizer Bauernverband arbeitet, nimmt die Wahl an, wie er auf Anfrage erklärt. (lfh)