«Schaffner verdient die ungeteilte Unterstützung aller Arbeitnehmer im Kanton. Ihre über alle Parteien anerkannte Sachkompetenz und ihr hartnäckiges Einstehen für die Anliegen der Werktätigen qualifizieren sie hervorragend», heisst es in einer Mitteilung. Als Anwältin und Präsidentin von Mieter- und Patientenorganisationen setze sich Schaffner seit Jahren für die Rechte der kleinen Leute und der Konsumenten ein.

Ebenso würdigt der Gewerkschaftsbund Schaffners Einsatz gegen die Unternehmenssteuerreform III. Sie habe sich hartnäckig gegen die «ruinösen Steuersenkungspläne des Solothurner Regierungsrates im Schlepptau von Handelskammer und Gewerbeverband» gewehrt. «Das Volk gab Schaffner recht.»

Eine Frau mit der Kompetenz und der Hartnäckigkeit von Susanne Schaffner mache offensichtlich den bürgerlichen Gewerbepolitikern Angst. «Nur so ist die Aufforderung eines freisinnigen Kantonsrates zu verstehen, Susanne Schaffner nicht zu wählen.» Diese Forderung sei ein Affront gegenüber allen Werktätigen im Kanton und eine Absage an die seit Jahrzehnten gelebte Sozialpartnerschaft. (mgt/szr)