Region Solothurn
Geringe Hochwassergefahr - Schutz-Elemente bleiben aber aufgebaut

Entlang der Solothurner Fliessgewässer ist die Hochwassergefahr derzeit gering. Die prognostizierten Abflussmengen der Aare wurden in der Nacht auf Dienstag nicht erreicht. Die am Montag installierten Hochwasserschutz-Elemente bleiben bestehen.

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Hochwasser in der Region Solothurn vom Mai 2015: Das Nidauer Strandbad wird mit Beaverschläuchen geschützt Hochwasser in der Region Solothurn
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Uferweg entlang der Aare steht teilweise unter Wasser und ist gesperrt
Mediales Interesse mit Schweiz Aktuell und Anna Meier und ihren welschen Kollegen 02
Land unter beim Hundemäteli neben dem Nidauer Strampi
Land unter beim Hundemäteli neben dem Nidauer Strampi
Hochwasser am Strandboden Biel
Hochwasser am Strandboden Biel
Hochwasser am Strandboden Biel
Hochwasser in der Region Solothurn
In der Badi Olten sind Zivilschützer im Einsatz
Die Aare läuft über
Präventiv werden im Badirestaurant Riverside schnellstmöglich alle Tische, Stühle und Palmen in Sicherheit gebracht.
Vorverkauf für Badi-Saisonabos läuft
Die Parkplätze auf der Schützenmatte Olten sind geflutet
Schützenmatte Olten

Hochwasser in der Region Solothurn vom Mai 2015: Das Nidauer Strandbad wird mit Beaverschläuchen geschützt Hochwasser in der Region Solothurn

Oliver Menge

In der Nacht auf Dienstag blieb die Hochwassergefahr an der Aare angespannt. Die prognostizierten Abflussmengen der Aare bei Murgenthal und in Olten wurden jedoch nicht erreicht.

Die erwarteten Gewitter könnten jedoch dazu führen, dass zuerst der Pegelstand der Emme und danach derjenige der Aare schnell ansteigen, schreibt der Führungsstab des Kantons Solothurn in einer Lagebeurteilung vom Dienstagmittag. Daneben werden aber keine weiteren grösseren Regenmengen erwartet.

Der Dienstag hat zum Teil sonnig begonnen. Im Westen ist es bis auf den Jura meist trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 21 und 23 Grad. Am Nachmittag ist es bewölkt und es setzt wieder Regen ein. Gegen Abend und in der Nacht auf Mittwoch können sich Gewitter bilden.

Ungewisse Auswirkungen

Die am Montag umgesetzten zusätzlichen Präventionsmassnahmen von Feuerwehr und Zivilschutz bleiben auf Grund der ungewissen Auswirkungen von möglichen Gewittern vorläufig bestehen, wie das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz mitteilt. In Olten wurden mobile Hochwasserschutz-Elemente installiert und Sandsack-Barrikaden errichtet.

Es falle praktisch kein Schwemmholz an, heisst es weiter. Bei Gewittern besteht aber laut Führungsstab die Gefahr, dass die Emme plötzlich massiv ansteigt und sich der Abfluss in die Aare entsprechend erhöhen kann. Insbesondere Fischerboote und Freizeitsportler werden davor gewarnt, dass die Aare durch die starke Strömung auch Altholz mitgeschwemmt, welches unsichtbar unter Wasser treibt.

Abflussmenge bleibt konstant

Durch die notwendige Regulierung der nach wie vor randvollen Seen (Thunersee, Bielersee) bleibt die Abflussmenge der Aare noch während der ganzen Woche konstant hoch.

Die Berner Behörden haben die Einstellung der Schifffahrt auf den betroffen Seen und der Aare bis Port verfügt. Diese gilt jedoch nicht für die Aare ab Biel.

Die Bielersee-Schiffahrtsgesellschaft stellte die Schiffahrt am Dienstag bis auf weiteres ein. (mgt/az/sda)

Hochwassergefahr «Emme»: Gering

Hochwassergefahr «Wigger»: Gering

Hochwassergefahr «Dünnern»: Gering