Gymnaestrada
«Geniales Helsinki» - Weltturnfest geht zu Ende

Mit der Schlussfeier ging am Samstag die 15. World Gymnaestrada in Helsinki zu Ende. Das Turnfest hatte während einer ganzen Woche jede Menge zu bieten, Austausch unter den Kulturen und eine geniale Atmosphäre begeisterte auch die Solothurner.

Thesi Suter
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«Hier trifft sich die Welt farbig und froh», sagt Renato Krähenbühl vom Solothurner Turnverband - was die Gymnaestrada-Gruppe gleich auch vorzeigte.

«Hier trifft sich die Welt farbig und froh», sagt Renato Krähenbühl vom Solothurner Turnverband - was die Gymnaestrada-Gruppe gleich auch vorzeigte.

zvg

Nachdem die Schweiz vor vier Jahren eine gute Visitenkarte für das Land und das Turnen abgeliefert hat, war nun Finnland Gastgeber der 15. Welt-Gymnaestrada. Während sieben Tagen wurden Hunderte von Stunden feinster Turnkost geboten. Sei dies an den offiziellen Programmpunkten wie Eröffnungsfeier, Bühnen- und Grossgruppenvorführungen, Länderabende oder FIG-Gala. Ein Leckerbissen und dies in der Geschichte der Gymnaestrada zum ersten Mal, war der Midnight Sun Special. Als Lob an die Grossgruppenvorführungen zeigten Länder im Olympiastadium die Magie der finnischen «nightless nights».

An der Schlussfeier wurden die Teilnehmer nochmals mit Darbietungen zu finnischer Live-Musik vom Gastgeberland verabschiedet. «This week touched our hearts», meinte Anne Martikainen, Präsidentin des finnischen Turnverbandes. Die offizielle Übergabe der Fahne an die Stadt Dornbirn, der Aufmarsch der Militärmusik inklusive Live-Band, Finnlands Grossgruppenvorführung unter dem Motto «The Swan» wie auch der Aufmarsch der freiwilligen Helfer waren die herausragenden Elemente der Feier.

«Geniales Helsinki»

Gymnaestrada ist aber nicht nur Turnen, sondern auch der Austausch unter den Nationen und somit der Kulturen. Das «Changen» der Bekleidung ist dabei jedes Mal ein Highlight. Ab der zweiten Wochenhälfte vermischen sich die Länder mit dem Austauschen ihren Outfits. So ist nicht mehr eindeutig, ob sich im T-Shirt der Finnen nicht sogar ein Schweizer versteckt. Wer dann noch ein Souvenir von Zimbabwe ergattern kann, einer Nation mit lediglich 20 Teilnehmern, kann stolz sein.

Renate Krähenbühl, Verantwortliche Projektgruppe Gymnaestrada Solothurner Turnverband SOTV, ist begeistert von der genialen Stimmung in der Stadt, sei es bei den Stadtvorführungen, im Messegelände, in den Stadien, aber auch auf der Strasse war es, wie sie gesehen habe, immer friedlich. «Die Vorführungen und die Atmosphäre von jung bis alt sind – wie an unseren Turnfesten – genial. Hier trifft sich die Welt farbig und froh.» Froh ist die bald 31-jährige Turnerin auch darüber, dass es wenige Bagatellunfälle unter den Solothurnern gegeben hat und eine super Stimmung innerhalb der Gruppen herrschte.