Ranking
Gehirntrainings-Portal meint: Solothurner sind am Dümmsten

Ein Portal fürs Online-Gehirntraining hat ein Ranking der schlausten Kantone der Deutschschweiz veröffentlicht. Dabei schneidet Solothurn am Schlechtesten ab.

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Das Portal will einen umfangreichen Überblick über die Gehirnleistung der Schweizer geben.

Das Portal will einen umfangreichen Überblick über die Gehirnleistung der Schweizer geben.

Keystone

Die Online-Plattform memorado.net, auf der Nutzer ihre kognitiven Fähigkeiten in den Bereichen Gedächtnis, Konzentration, Geschwindigkeit, Logik und Reaktion durch Online-Spiele trainieren können, hat die durchschnittliche Gehirnleistung der Schweizer Nutzer verglichen und kürzlich das Ranking der schlausten Kantone der Deutschschweiz veröffentlicht.

Solothurn nimmt mit einem Gehirn-Quotienten von 311 Punkten von zehn Kantonen den letzten Platz ein.

Graubünden erzielt den höchsten durchschnittlichen Gehirn-Quotienten mit 415 Punkten, gefolgt von Zug (377 Punkte) und Basel-Land (370 Punkte).

Gehirn-Quotient

Der Gehirn-Quotient misst basierend auf den Übungsergebnissen wie stark Nutzer in den verschiedenen Aspekten der Gehirnfähigkeit abschneiden. Ein Algorithmus gewichtet dabei verschiedene Übungen je nach wissenschaftlichem Einflussgrad in unterschiedlicher Höhe und versucht so ein möglichst akkurates Bild der Gehirnfähigkeit zu erhalten.

«Graubünden verbindet man ja normalerweise eher mit Capuns, Bündnerfleisch und Skiferien», sagt Memorado-Geschäftsführer Marius Luther, «jedoch scheint hier der Anteil der Bürger, die mit viel Ehrgeiz ihr Gehirn trainieren besonders ausgeprägt zu sein».

Die bevölkerungsreichsten Kantone liegen im Mittelfeld - Zürich (Platz 6) liegt vor Basel-Stadt (8) und Bern (9).

Insgesamt umfasst die Studie über 190 Orte in der deutschsprachigen Schweiz und über 10'000 individuelle Trainingsleistungen. Das Gehirnjogging-Portal behauptet, durch die Aufbereitung der Trainingsergebnisse der Nutzer einen umfangreichen Überblick über die Gehirnleistung der Schweizer geben zu können. Einen europaweiten Vergleich soll im Spätsommer veröffentlicht werden. (ldu)