Riedholz
Gegen Ausweitung der Inertstoffdeponie regt sich Widerstand

Gegenwärtig befindet sich das Projekt für eine Inertstoffdeponie im Wald zwischen Riedholz und Flumenthal beim Bund zur Bewilligung. Nun regt sich in der Bevölkerung Widerstand.

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Die Deponie soll vergrössert werden.

Die Deponie soll vergrössert werden.

zvg

Im Attisholzwald, zwischen Riedholz und Flumenthal, ist ein neues Projekt für eine Inertstoffdeponie mit Kiesabbau geplant.

Die Deponie soll in den nächsten 50 bis 70 Jahre genutzt werden und jährlich bis zu 80'000 Kubikmeter Inertstoffe aufnehmen können. Im Raumplanungsverfahren hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn beschlossen, die Planung auf 26 Hektaren auszudehnen.

Das Geschäft befindet sich gegenwärtig beim Bund zur Bewilligung. Gegen die Ausdehnung regt sich in der Bevölkerung nun Widerstand. Die «Bürgerbewegung Riedholz» will jetzt erreichen, dass die Planung wieder auf das ursprüngliche Projekt reduziert wird.

In einer Petition an den Gemeinderat Riedholz wird dieser dazu aufgefordert alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Interessen der Dorfbevölkerung ausreichend zu schützen. Der Rat habe sich dafür einzusetzen, dass der früher bestehende Perimeter eingehalten wird, das gewachsene und bestehende Terrain nicht aufgeschüttet wird und die Emissionen nicht erhöht werden.

Die Petitionäre rund um Willi Lindner und Rudolf Mangold weisen insbesondere auf die möglichen Folgen einer geplanten Aufschüttung des Geländes hin. Kritisiert wird eine massiv beeinträchtigte Aussicht. (uby)

Die Petitionäre haben die aktuelle Aussicht von der Kreuzung Bännlistrasse / Schöpferstrasse (oben) neben eine Visualisierung der Aussicht nach der Aufschüttung und Aufforstung gestellt.

Die Petitionäre haben die aktuelle Aussicht von der Kreuzung Bännlistrasse / Schöpferstrasse (oben) neben eine Visualisierung der Aussicht nach der Aufschüttung und Aufforstung gestellt.

zvg